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„Kinder lieben es aufzutreten“

Leveste „Kinder lieben es aufzutreten“

Rund 60 Kinder, darunter der Junge Chor Leveste, die Ronnikids, aber auch die Flötenkinder, haben sich unter der Leitung von Ilka Passior zum „Musik und Mehr“-Sommerfest (MUM) im Gasthaus Behnsen in Leveste zusammengefunden.

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Rund 60 Kinder präsentierten beim MUM-Sommerfest ein abwechslungsreiches Programm.

Leveste. Kurz vor dem Auftritt stieg die Spannung der kleinen Sänger spürbar an.

Um 16.30 Uhr ist der Saal bis auf den letzten Platz mit etwa 80 Zuschauern belegt, eilig werden noch ein paar zusätzliche Stühle hereingeholt. Unter dem Motto „Ein Stück für dich, ein Stück für mich“ trugen die Kinder im Alter von drei bis zwölf Jahren dann ein sehr abwechslungsreiches Programm vor, wobei ein großer Bogen von der Klassik bis zur Moderne gespannt wurde.

So erklangen unter anderem die Europahymne von Beethoven, gab es eine szenische Darstellung zum Thema Zivilcourage zu Ausschnitten der Peer Gynt Suite von E. Grieg, spielten und sangen die Kinder das Lied vom Anderssein und vieles mehr. Jede Darbietung wurde mit großem Applaus honoriert. Besonders freute sich Passior darüber, dass die neuen Pächter des Gasthauses Behnsen, Zizi und Abdel Elabiad, die Vorführung mit ihrem Team vor der Neueröffnung möglich gemacht haben. „Kinder lieben es, auf einer Bühne aufzutreten. Dieser Traum wird hier und heute wahr“, so Passior. Das sei das besondere Highlight für die Kinder.

Zum Finale sangen die beiden Kinderchöre gemeinsam das Lied von Lorenz Meierhofer, „Ein Stück für mich, ein Stück für dich“. Abschließend wurde das Motto auch noch in die Tat umgesetzt: Viele Kinder hatten Spenden für Flüchtlingskinder mitgebracht, und während sie ein Teil spendeten, hatte Passior dafür gesorgt, dass das Motto des Liedes auch materiell umgesetzt wurde: Jedes Kind erhielt eine Wundertüte. Die gespendeten Schulmaterialien wurden direkt an Helga König übergeben, die stellvertretend für „Freiraum“ zu Gast war.

Das Leuchten der Kinderaugen und die Freude waren groß. Nicht genau auszumachen war der Grund dafür: War es der gelungene Auftritt? Oder die Freude, anderen zu helfen? Oder die Freude über die erhaltene Wundertüte? Vielleicht war es von allem ein bisschen.

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