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Aquädukte, Kaskaden und Fontänen

Altwarmbüchen Aquädukte, Kaskaden und Fontänen

Unter der hervorragenden Führung von Conny und Lothar Arndt folgten 29 Wanderer des TUS Altwarmbüchen dem Ruf des Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel - eine Welterbestätte der UNESCO.

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Altwarmbüchen. Mit dem ICE, der Tram und dem Bus ging es hinauf zum imposanten Herkules-Denkmal, um von den Aussichtsplattformen den Blick über das 550 Hektar große Gebiet des Bergparks schweifen zu lassen. Leicht wolkenverhangen war die Aussicht auf das Schloss und die Stadt Kassel, aber trotzdem beeindruckend.

Nach einer kleinen Wanderung durch den Habichtswald kehrte die Gruppe in den Waldgasthof „Silbersee“ ein und stärkte sich für die weiteren Unternehmungen des Tages. Nach der Rückkehr zum Herkules begann der Abstieg auf der etwa 350 Meter langen Kaskadentreppe, um am Neptunbecken dem Beginn der Wasserspiele zuzuschauen. Das Wasser stürzte am Fuße des Denkmals mit hohem Druck herab, floss langsam über die Kaskadentreppe und füllte mit einem breiten Wasserfall das Neptunbecken. Das große Publikum wanderte entspannt abwärts bis zur nächsten Station der Wasserspiele, dem „Steinhöfer Wasserfall“. In dieser Kulisse, die einen stillgelegten Steinbruch darstellt, wurde ein Schieber geöffnet, und das Wasser suchte sich den Weg über viele Felsbrocken mit kleinen Sturzbächen ins Tal zur „Teufelsbrücke“. Der Publikumstross folgte und bewunderte dort den grandiosen, tosenden Wasserfall. Weiter ging es, dem Bachlauf folgend, zum Äquadukt, in dem das Wasser in einer großen Betonrinne geführt wird, um am Ende etwa 30 Meter tief in den Fontänenteich zu stürzen. Dieser Druck reicht aus, um die „Große Fontäne“ wie einen Geysir etwa 50 Meter hochsteigen zu lassen. Ein insgesamt beeindruckendes Schauspiel.

Nach diesem Abstieg und einer Stärkung bei Kaffee und Kuchen konnte jeder nach Lust und Laune weitere Sehenswürdigkeiten dieses schönen Landschaftsgartens wie zum Beispiel das Schloss mit dem Weißensteinflügel oder die Roseninsel besichtigen.

Müde, aber voll der wunderschönen Eindrücke trat die Gruppe die Heimreise an.

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Von Redakteur Tatjana Riegler