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Auf den Spuren von Salzhandel und Fischerei

Laatzen Auf den Spuren von Salzhandel und Fischerei

Wie jedes Jahr hat der SoVD Laatzen-Mitte/Grasdorf einen Tagesausflug mit dem Bus an die Elbe unternommen.

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Laatzen. Erstes Ziel der 50 mitreisenden Mitglieder und Gäste war „Grubes Fischerhaus“ in Hoopte. Hier wurde neben einem kalten und warmen Büfett mit dem Stint eine besondere heimische Spezialität serviert.

Der Stint ist ein Meeresfisch aus der Familie der Knochenfische, der in den Monaten Februar bis April zum Laichen in den Unterlauf der Elbe wandert. Zubereitet wird der Fisch auf unterschiedliche Arten. Meistens wird er gebacken, in Norddeutschland jedoch traditionell in Roggenmehl gewendet und anschließend in Butter und Speck gebraten.

So gestärkt ging es am frühen Nachmittag weiter nach Lüneburg. Bereits im Mittelalter erlebte die Hansestadt durch die Salzgewinnung und den Salzhandel ihre Blütezeit. Das Salz, im Volksmund auch „Weißes Gold“ genannt, diente zur Konservierung des Fisches und wurde über Lübeck im gesamten Bereich von Nord- und Ostsee gehandelt. Während ein Teil der Mitreisenden das schöne Wetter zu einem Spaziergang durch die malerische Altstadt nutzte, verbanden andere die Zeit mit einem Einkaufsbummel oder verweilten bei Kaffee und Kuchen in einem Café. Am späten Nachmittag ging es zurück nach Laatzen.

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