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Bis an die Grenze der Belastbarkeit

Laatzen Bis an die Grenze der Belastbarkeit

76 Mitglieder und Gäste hatten die Gelegenheit, bei der Jahresversammlung des DRK Laatzen einen Einblick in die Arbeit des Ortsvereins und die gewaltigen Leistungen der DRK-Bereitschaften und der DRK-Flüchtlingshilfe zu bekommen.

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Lange Jahre im DRK: Monika Machate (v. l.), Andrea Büscher, Michael Meyen, Nortrud Henke, Marion Weber und Laatzens Bürgermeister Jürgen Köhne.

Laatzen. Die Vorsitzende Marion Weber eröffnete die Veranstaltung, bevor Gabriele Allgeier, Geschäftsführerin der DRK Soziale Dienste GmbH, darlegte, wie es der Verein mit viel Einsatz geschafft hat, die große Anzahl von Flüchtlingen im vergangenen Jahr zu verteilen, unterzubringen und langfristig zu betreuen. Das war nur möglich durch den großen Einsatz der Bereitschaft und später durch zusätzlich eingestellte Mitarbeiter.

Der DRK-Regionsbereitschaftsleiter und Präsidiumsmitglied, Michael Meyen, ergänzte die Ausführungen mit einigen Beispielen, wie die ehrenamtlichen Bereitschaftsmitglieder bei der Flüchtlingsverteilung und dem Aufbau von Erstaufnahmelagern bis an die Grenze der physischen Belastbarkeit im Einsatz waren.

Weber bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern und den Helfern für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr, die sich auf 2001 Stunden summiert hatte, ohne die Stunden der Bereitschaft. Ihr Dank galt ebenso der Stadt Laatzen für die kostenlose Überlassung des Seniorentreffs in Alt Laatzen und die Unterstützung bei zwei Behindertenfahrten.

Die Vorsitzende berichtete in ihrem zum Teil amüsant vorgetragenen Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 über vier Blutspendeaktionen mit 285 Spendern, 23 Seniorennachmittage, an denen durchschnittlich 52 Teilnehmer gezählt wurden, und sechs organisierte Seniorentagesfahrten zu schönen und interessanten Ausflugszielen. Über die Ausgestaltung der Seniorennachmittage und die Arbeit in der DRK Kleiderkammer informierte die stellvertretende Vorsitzende Monika Machate.

Florian Hentschel als stellvertretender Bereitschaftsleiter gab einen Überblick über die ehrenamtlichen Einsätze im vergangenen Jahr. Insgesamt leisteten die Helfer über 4500 Stunden. Auch für die Reiterbereitschaft gab er eine Zusammenfassung der medizinischen Betreuung bei zahlreichen Veranstaltungen.

Über die Finanzen des Ortsvereins berichtete Schatzmeisterin Gertrud Angerhausen. Sie konnte ein nahezu ausgeglichenes Jahresergebnis präsentieren. Da die Revisoren eine ordentliche und übersichtliche Kassenführung vorfanden und keine Beanstandungen hatten, wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Auch der Haushaltsplan für das laufende Jahr 2016 wurde einstimmig genehmigt.

Zum angenehmen Teil des Abends kam Weber mit der Ehrung langjähriger Mitglieder des Ortsvereins. Gemeinsam mit Michael Meyen wurden Nortrud Henke für 40 Jahre und Andrea Büscher für 25 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde, Ehrennadel und Blumen geehrt. Für 50 Jahre im Ortsverein wurden Karin-Ruth Diederichs und für 25 Jahre Hanna Grieger und Ursula Rorzyczka in Abwesenheit geehrt.

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