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Eine mystisch schimmernde Landschaft

Ingeln-Oesselse Eine mystisch schimmernde Landschaft

26 Wanderfreunde des TSV Ingeln-Oesselse sind zu einer Wanderung entlang des Naturschutzgebietes Otternhagener Moor aufgebrochen.

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Nicht immer waren die Wege, die die Wanderer des TSV Ingeln-Oesselse bei ihrer Wanderung entlang des Naturschutzgebietes Otternhagener Moor benutzten, so fest
und trocken.

Ingeln-Oesselse. Bei herrlichem Wetter trafen sich die Teilnehmer und fuhren gemeinsam mit Bus und Bahn nach Resse. Hier verließen die Wanderer der längeren Strecke den Bus. Die Wanderer der kürzeren Strecke fuhren weiter bis nach Negenborn/Im Walde und wurden dort von Wanderfreund Dietrich in Empfang genommen. Er führte die Gruppe am nördlichen Rand des Otternhagener Moores entlang durch Wald und Flur über Scharrel bis Auf dem Borngrund im Neustädter Ortsteil Metel. Die Teilnehmer der längeren Tour wanderten mit Wanderwart Horst ab Resse am südlichen Rand des Otternhagener Moores entlang Richtung Otternhagen, dann weiter nach Scharrel und von dort auch bis nach Metel/Auf dem Borngrund.

Der Marsch entlang des Naturschutzgebiets Otternhagener Moor war ein Erlebnis. Einige hungrige Mücken leisteten den Wanderern Gesellschaft, und aufgrund des starken Regens der letzten Tage mussten viele kleine Tümpel auf dem schönen Wanderweg zur allgemeinen Freude im Slalom umlaufen werden. Die Wanderer erhielten auch besonders schöne Einblicke in die vielfältige Moorlandschaft, die im Sonnenschein mystisch schimmerte und schillerte. Darüber hinaus gab es am Wegesrand interessante Informationstafeln zu dem Thema „Ohne Moos nichts los“, zum Life+ Projekt Hannoversche Moorgeest, zu den Moorfröschen, die ein hellblau-violett gefärbtes Kleid tragen, um potenzielle Partnerinnen zur Hochzeit auf sich aufmerksam zu machen, und zu den Kranichen, die auch im Otternhagener Moor brüten und in vielen Gegenden als Vögel des Glücks gelten, weil sie die Wärme aus dem Süden zurückbringen und außerdem ein langes und gesundes Leben symbolisieren.

Das Otternhagener Moor, ein relativ naturnahes Hochmoor, charakteristisch mit offenen Moorflächen und Moorvegetation aus Moorheiden, Wollgräsern und Torfmoosen ist mit etwa 974 Hektar das größte Hochmoor im Projektgebiet Hannoversche Moor­geest und wurde schon im Jahr 1970 als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Für alle Teilnehmer war dieser Wandertag wieder ein sehr schönes Erlebnis, und alle freuen sich schon auf die nächste Wanderung am Sonntag, 24. Juli 2016.

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