Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
„Herbstsonnen“ in luftiger Höhe

Sarstedt „Herbstsonnen“ in luftiger Höhe

Zum diesjährigen Sommerpausenbeginn trafen sich 16 gutgelaunte Herbstsonnen der Turnabteilung des FSV Sarstedt am Sarstedter Bahnhof, um die Reise nach Bad Harzburg anzutreten.

Voriger Artikel
Spiel, Satz, Spaß: 36 Kinder trainieren im Tenniscamp des TSV Rethen
Nächster Artikel
Auf den Spuren der Topfbrenner

Die „Herbstsonnen“ des FSV Sarstedt haben auf ihrem letzten Ausflug vor der Sommerpause den Baumwipfelpfad in Bad Harzburg besucht.

Sarstedt. Hier sollte es mit gut gefüllten Rucksäcken und ordentlich Marschverpflegung zum Baumwipfelpfad gehen.

Nach einer sehr kurzweiligen Zugfahrt ging es mit dem Linienbus, in dem lustige Kontakte mit Mitreisenden geknüpft wurden, zum Kurpark in Bad Harzburg. Dort wurde das Frühstücksbüfett angerichtet mit einer Auswahl an Fingerfood und dem ein oder anderen Schlückchen für den Kreislauf. Die vorbeifahrenden Bauhofmitarbeiter, die für die Verschönerung des Parks zuständig sind, hielten sogar an und boten den Damen eine Mitfahrgelegenheit auf ihrer Pritsche an. Allerdings sind die Herbstsonnen ja sportlich, gut zu Fuß und lehnten dankend ab.

Nach einem kurzen Weg erreichten die Damen den Einstieg in den Pfad. Leider verweigerte die Drehschranke vehement den Einlass (trotz Eintrittskarte). Erst nach einer halben Stunde überwand auch die Letzte diese Hürde und betrat die Pyramide zum Aufstieg. Erste Station auf der etwa 1,2 Kilometer langen Strecke war der sogenannte Skywalk. Hier steht man in etwa 15 Meter Höhe auf einem Glasboden und schaut direkt in die Tiefe. Von dort wandert man dann auf einen Holzsteg gemütlich, natürlich alles in Höhe der Baumwipfel, über den Pfad und kann so manches Wissenswertes über die Natur und Tierwelt sowie über den Harz und dessen Bewohner erfahren.

Ausprobieren und Mitmachen ist die Devise, und die Sarstedterinnen ließen sich nicht lange bitten. Sie absolvierten einen Ritt auf einer riesigen Holzeichel, balancierten auf einer Metallstange und erschufen einen Riesenstrudel. Nach Beendigung des Baumwipfelpfades ging es noch etwa zwei Kilometer über einen Wanderweg zur „Harzburg“ und der 19 Meter hohen Canossasäule. Dieses Denkmal wurde zu Ehren des Reichsgründers Bismarck gebaut - darum trägt es auch den Namen Bismarckstein. Ein herrlicher Blick über das Tal bei schönstem Sonnenschein belohnte die Damen für den Aufstieg.

Im Bergrestaurant zischte dann das Alsterwasser und nachdem dort oben sowohl der Hunger als auch der Kaffeedurst gestillt waren, ging es mit der Gondel, die noch von Hand gesteuert wird, wieder Richtung Tal. An der Talstation entschieden sich noch einige der Herbstsonnen, den Weg zum Bahnhof zu Fuß zurückzulegen, einige bevorzugten dann allerdings doch den Bus. Auf der Nachhausefahrt ließen sie noch einmal den Tag Revue passieren, und so manche war erstaunt, dass man tatsächlich sage und schreibe zehn Stunden auf Achse war.

Nun geht es in die Sommerpause, die am Mittwoch, 10. August, um 14.30 Uhr endet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr aus Laatzen