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Zu Fuß, mit Rad und mit Planwagen

Sarstedt Zu Fuß, mit Rad und mit Planwagen

Die Wanderabteilung des FSV Sarstedt war sechs Tage an der fränkischen Mainschleife unterwegs. Ausgangspunkt war das Hotel „Zur Rose“ in Obereisenheim.

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Wenn man
am Main unterwegs ist, gehört eine Fahrt auf dem Fluss zum Programm.

Sarstedt. Gleich am ersten Tag ging es zu Fuß nach Wipfeld an die Mainfähre. Die sieben Kilometer waren gerade der richtige Einstieg, und die herrliche Weinlandschaft tat ihr Übriges, dass die Stimmung der 18 Teilnehmer sehr gut war. Nach dem ausgiebigen Abendessen saß man noch in gemütlicher Runde zusammen.

Am nächsten Morgen wurden die Fahrräder übernommen. Ziel der FSV-Gruppe sollte das 15 Kilometer entfernte Volkach sein. Eigentlich auf den hervorragenden Mainradwegen kein Problem, aber die Fähre in Fahr hatte bis 12 Uhr Pause, und man musste deshalb über einen schmalen Waldweg streckenweise in unmittelbarer Flussnähe 2,5 Kilometer durch Dickicht schieben. Hans-Joachim Küther ging vorweg und machte den Weg frei.

In Volkach gab es im „Brothaus“ nur einen kleinen Imbiss, denn man hatte ja Halbpension gebucht. Bereits um 14 Uhr startete die MS „Udine“ mit den FSVern zu einer Mainrundfahrt. Mit dem Rad ging es dann am Main zurück über die Fähre Obereisenheim. Ausgangspunkt für die nächste Wanderung war Krautheim. Es ging nach Frankenwinheim, einem kleinen Weinort am Steigerwald. Mittagseinkehr war im Gasthof „Zur Sonne“ - eine willkommene Pause auf der schattigen Terrasse, denn das Thermometer zeigte inzwischen 30 Grad an. Der Rosewirt überraschte die Sarstedter mit einem „Fränkischen Hochzeitsessen“ als Abendessen.

Am vierten Tag hieß es gleich nach dem Frühstück aufsitzen. Mit Traktor und Planwagen ging es in die Eisenheimer Weinberge bis zum Aussichtspunkt Eschendorfer Lump. Dort hieß es aussteigen, und es ging zu Fuß steil bergab nach Escherndorf. Die Nordheimer Fähre setzte die Sarstedter Wanderer über den Altmain. Am Abend wurde in gemütlicher Runde gegrillt. Ein fränkischer Barde begleitete den Grillschmaus mit altbayrischen Liedern.

Am nächsten Tag ging es auf dem Fahrradsattel nach Volkach. Die Altstadt ist immer einen Besuch wert. Bei Eis und Cappuccino konnten die 30 Grad noch ertragen werden. Sieglinde und Manfred Knobloch organisierten am Abend ein Bingospiel, immer der Höhepunkt der Fernwanderung. Diesmal hat das Ehepaar Küther die meisten Preise eingeheimst. Ehemann Hans-Joachim gewann auch den Hauptpreis, eine Fahrraddarstellung mit eingebauter Uhr. Die Stadtchronik gewann Gisela Knocke.

Mit einem Dankeschön an das Wirtsehepaar Bregenzer überreichte Peter Glaser als Tourenleiter eine Stadtchronik. Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck erreichte die Gruppe wohlbehalten wieder ihre Heimatstadt Sarstedt.

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