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Sand und dramatische Felsen

Krähenwinkel/Kaltenweide Sand und dramatische Felsen

Der SoVD Krähenwinkel/Kaltenweide hat eine Sechs-Tage-Reise zur Insel Bornholm, der „Perle der dänischen Ostsee“, unternommen.

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Krähenwinkel/Kaltenweide. Die Anreise erfolgte über Saßnitz auf Rügen mit der Fähre nach Rönne auf Bornholm und weiter zum Hotel Balka Strand.

Bornholm ist Dänemarks östlichste Insel. Dank seiner Lage zählt das Eiland besonders viele Sonnenstunden. Das milde Klima lässt hier sogar Feigen reifen. Das einmalige, klare Licht hat seit jeher viele Künstler auf die Insel gezogen. Einmalig in Dänemark sind die „dramatischen“ Felsen auf Bornholm. Und an der Südküste liegen endlose breite weiße Sandstrände. Der Sand ist so fein, dass er früher für Sanduhren verwendet wurde.

Am Morgen nach der Anreise machten die Besucher aus Krähenwinkel einen Spaziergang am Balka Strand nach Snogebaek. Snogebæk ist ein kleines Fischerdorf, eingebettet zwischen den zwei bekanntesten Bornholmer Sandbadestrände, Balkastrand und Dünenstrand Dueodde. Direkt am idyllischen Hafen findet man die Räucherei des Ortes. Dort kann man frisch geräucherten Fisch kaufen oder gleich an den Freilufttischen genießen. In diesem Ambiente schmecken Hering und Co. gleich doppelt lecker.

Der neue Tag begann mit einer Inselrundfahrt. Erster Stopp war Hasles mit der Heringsräucherei. Sie ist gleichzeitig Museumsräucherei und das Wahrzeichen Hasles. Es folgte ein kurzer Stopp bei der Burgruine Hammershus. Wie ein Adlerhorst liegt Nordeuropas größte Burgruine auf einem 74 Meter hohen Granitblock, der sich beinahe senkrecht aus den blauen Fluten erhebt. Die Burg ließ der Bischof von Lund Anfang des 12. Jahrhunderts erbauen. Hammershus war praktisch über 500 Jahre lang Machtzentrum. Von hier aus forderten die verschiedenen Machthaber unzählige Leistungen von den armen Bornholmern.

Der nördlichste Ort Bornholms ist Sankvik direkt am Fuße des Hammerknuden (auch Hammeren genannt), eines großen Granitfelsens. Nächster Stopp bei der Rundreise waren die Helligdomsklipperne oder auch Heiligtum-Felsen genannt. Sie sind die wohl eindrucksvollste Felsformation der gesamten Insel. An der Steilküste fallen die Felsen bis zu 22 Meter tief in die Ostsee. Schon im Mittelalter waren die Klippen ein Wallfahrtsort.

Nächster Halt war Gudhjem. Die Gudhjem Røgeri ist Bornholms älteste noch betriebene Räucherei. Hier ist der beste Ort, um sein „Sol over Gudhjem“ zu genießen. Diese Bornholmer Spezialität besteht aus geräuchertem Hering, Radieschen, Frühlingszwiebeln, dunklem Roggen-Brot, einem Eigelb, und alles mit grobem Salz und Schnittlauch bestreut. In Østerlars steht eine imposante Rundkirche. Sie ist eines der ältesten Sakralgebäude der Insel und wurde schon im Jahr 1150 errichtet. Die massiv verstärkten Außenmauern bildeten über Jahrhunderte hinweg eine wehrhafte Fluchtburg.

Der neue Tag begann mit einer Schifffahrt von Gudhjem zu der östlichsten Inselgruppe Dänemarks, den Erbseninseln. Sie sind eine ehemalige Verteidungsbastion aus dem 17. Jahrhundert. Die Inseln bestehen aus Christiansø und Frederiksø, sowie aus dem Vogelreservat „Græsholmen“ und verschiedenen anderen kleineren Schären. Die beiden „Erbseninseln“ Christiansø und Frederiksø sind über eine schmale eiserne Hängebrücke verbunden. Ein Inselrundgang beendete den Besuch.

Am letzten Tag auf der Insel war die Stadtbesichtigung von Rönne angesagt. Rönne ist die größte Stadt Bornholms. Direkt am Hafen liegt die Seefahrerkirche St. Nicolai Kirche. Am letzten Tag ging es zurück nach Hannover.

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