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Streit zwischen Blumentopf und Lampenschirm

Sievershausen Streit zwischen Blumentopf und Lampenschirm

Die Heimatbundgruppe Sievershausen hatte zu einem „Bunten Nachmittag“ in das Hotel Fricke eingeladen, und etwa 80 Mitglieder und Gäste folgten diesem Vergnügen.

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Winterball und Boßeltour

Sievershausen. Der Vorsitzende Gerhardt Fuhrich begann in seinen Grußworten mit einem kleinen Gedicht von Eugen Roth: „Aufbruch“, in dem die Jahresveränderung vom Winter auf Frühling und Sommer gekonnt umschrieben ist.

In amüsanter Form folgten weitere Beiträge, jeweils unterbrochen durch Gesang. Annegret Schäffer und Veronika Schröder behandelten beispielsweise in schick gekleideter frühlingshafter Ausstattung das Thema „Krapfen“. Die Zuhörer konnten die deutsche Sprache in ihrer Vielfältigkeit, aber auch Doppeldeutigkeit gut erkennen. Wenn es hieß, dass der Krapfen „gehen“ muss, dann heißt es nicht, dass er weggehen soll, sondern dass der Teig aufgehen muss. So gab es prägnante Missverständnisse, die zu herzhaftem Schmunzeln anregten. Frau Lampenschirm und Frau Blumentopf stritten sich solange über die Herstellung eines Krapfens, bis es der erst genannten zu dumm wurde, weitere Erklärungen abzugeben, und sie ihr fünf Euro zum Kauf eines Rezepts überreichte. „Nun habe ich heute schon viermal kassiert“, war der Schlusskommentar von Frau Blumentopf. Ähnlich verfuhr in einem Sketch Erna Reinhardt mit Christa Loeper. Während Reinhard die gesprochenen Worte falsch aufnahm, versuchte Loeper sie im umgangssprachlichen zu erläutern. Die Lacher waren programmiert.

Eine besondere Freude bereitete den Mitgliedern und Gästen die Überraschung des Nachmittags. Zehn Kinder, die Minifunkenmariechen von der Brummerbühne, gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Im Alter von vier bis acht Jahren wirbelten sie athletisch über die Bühne und beeindruckten durch ihre tänzerischen Fähigkeiten. Das anzuschauen ließen sich natürlich auch die mitgekommenen Eltern nicht entgehen.

Während Gerhardt Fuhrich sich Gedanken über den Satz: „Hätten sie gedacht, dass vor … Jahren“ und weiter dann die fortgeschrittene technische Entwicklung zu heute aufzeigte, fragte in einem Sketch Helma Mattern Curt Hoppenworth, ob er bei ihrem Tod wieder heiraten würde? Bei einer letzten Frage, ob er denn mit ihr auch Golf spielen ginge, sagte er nein, sie sei Linkshänderin. Ein abschließendes Abendbrotessen beendete diesen kurzweiligen Nachmittag.

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