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Verein will Obstbäume pflanzen

Ahlten Verein will Obstbäume pflanzen

Ein zentrales Thema der Jahresversammlung des Vereins Lebendiges Ahlten war die schon seit Langem gewünschte Streuobstwiese, die nun Gestalt annimmt.

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Vorsitzende Ursula Prüße dankt Eckhard Krause für seinen Vortrag.

Ahlten. Zwar lag die schriftliche Vereinbarung mit der Stadt noch nicht vor. Rechtzeitig zur Versammlung traf jedoch eine E-Mail bei der Vorsitzenden Ursula Prüße ein, dass die grundsätzliche Bereitschaft zur Überlassung der Fläche am Friedhofskreisel seitens der Stadt besteht.

Nach den Vorstellungen des Vorstands sollen die Bäume im Herbst dieses Jahres gepflanzt werden. Eine Arbeitsgruppe des Vorstands befasst sich schon einige Zeit mit der Erstellung eines Konzepts und den Vorarbeiten für die Umsetzung. Neben der Vorbereitung der Flächen, der Auswahl und Beschaffung der Obstbäume gilt es auch, die gerade in den ersten Jahren erforderliche Bewässerung sicherzustellen. Zu den vom Verein zu erbringenden Leistungen werden Zuschüsse der BINGO-Stiftung erwartet. Außerdem will der Verein um Baumpatenschaften werben. Angedacht ist auch das mit der Spende verbundene Recht, die Früchte des „eigenen“ Baums zu ernten. Jochen von Nathusius, für das Projekt verantwortliches Vorstandsmitglied, freut sich schon jetzt auf viele Baumpaten, aber auch auf tatkräftige Helfer, nicht nur bei der Pflanzaktion.

Neben den schon seit vielen Jahren vom Verein regelmäßig durchgeführten Veranstaltungen, die es auch in diesem Jahr wieder geben soll, haben sich in der Versammlung zwei neue Arbeitsgruppen gefunden. Ein Angebot zum „Platt snacken“ richtet sich an alle, die selbst plattdeutsch sprechen oder Interesse daran haben. Bei einer Veranstaltung zu diesem Thema hatte sich gezeigt, dass etliche Mitglieder sehr unterhaltsam Geschichten in plattdeutscher Sprache vortragen können.

Eine andere Gruppe wird sich treffen, um unter dem Motto „Erzähl doch mal …“ in lockerer Runde alte Ahltener Geschichten von früher zum Besten zu geben und damit sicher nicht nur alteingesessene Ahltener, sondern auch an der Dorfgeschichte interessierte Neubürger ansprechen.

Prüße zeigte sich sehr erfreut über diese von Mitgliedern außerhalb des Vorstands eingebrachten Anträge und deren Bereitschaft, die neuen Aufgaben auch selbst zu organisieren. Dies sei ein Zeichen, dass der Verein das Wort „lebendig“ nicht nur im Namen trage, so die Vorsitzende.

In ihrem obligatorischen Jahresbericht konnte sie zuvor auf ein ereignisreiches Vereinsjahr mit vielen gelungenen Veranstaltungen zurückblicken. Auch der von Schatzmeister Siegmar Grünewald abgegebene Kassenbericht bescheinigte den Mitgliedern eine solide Finanzbasis.

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