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Keine Nachwuchssorgen

Rodewald Keine Nachwuchssorgen

Die Freiwillige Feuerwehr Rodewald hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Ortsbrandmeister Ingo Müller konnte zahlreiche Gäste aus Politik und Feuerwehr im gut besuchten Feuerwehrgerätehaus begrüßen.

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Die geehrten Feuerwehrleute- und Repräsentanten
nach der Jahresversammlung.

Rodewald. In seinem Tätigkeitsbericht ließ er das Jahr 2015 noch mal Revue passieren. Neben Funk-, Atemschutz- und Gefahrengutübungen haben die Feuerwehrleute auch für die Samtgemeindewettbewerbe, die in Lichtenhorst stattfanden, sowie für die Kreiswettbewerbe trainiert und daran teilgenommen.

Beim Tag der Rodewalder konnten Besucher sich über die Arbeit der Kameraden informieren und die Feuerwehrfahrzeuge am Gerätehaus besichtigen. Die Wehr nahm am Umwelttag der Gemeinde teil und richtete das Osterfeuer aus. Ein Höhepunkt war wieder der Laternenumzug, der in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirche stattfand. Aber auch der Besuch der Interschutz in Hannover war ein Highlight für die Feuerwehrleute. Nicht zu vergessen sind die im vergangenen Jahr vier Blutspendetermine, an denen insgesamt 306 Spender im Gerätehaus die gute Sache unterstützten.

Erfreulich ist, dass die Ortswehr zurzeit keine Nachwuchssorgen hat. Insgesamt 16 Jugendliche sowie 28 Kinder werden wöchentlich von den Betreuern und Betreuerinnen auf die aktive Zeit in der Wehr vorbereitet.

Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 18 Einsätze. Die 411 Einsatzstunden setzten sich aus 13 technischen Hilfeleistungen, einen Groß- und Flächenbrand an der Haidmühle, eine Samtgemeindeübung auf dem Gelände der Warengenossenschaft Rodewald sowie drei Fehlalarmen und während der Anfahrt abgebrochenen Alarmierungen zusammen.

Jugendfeuerwehrwart Stefan Gazioch war erfreut über die Erfolge der Jugendlichen beim Bundeswettbewerb und auf den Samtgemeinde-, Kreis- und Bezirkswettbewerben. Beim Kreiswettbewerb in Langendamm belegten die Jugendlichen Rang sechs und beim Bezirkswettbewerb in Holzminden Rang 25 von 63 Gruppen.

Erfreulich war die Zusammenarbeit der Feuereulen mit der Altersabteilung. Bei zwei Diensten bastelten sie gemeinsam Nistkästen, die auf Weihnachtsmärkten verkauft wurden. Einige Nistkästen werden auch im Bindergarten ihr neues Domizil finden. Wegen des guten Zulaufs besteht zurzeit ein Aufnahmestopp.

Atemschutzgerätewart Dirk Targowski kann sich über zurzeit 25 taugliche Geräteträger freuen und ist mit dem Ausbildungsstand sehr zufrieden. Gerätewart Jens Krause berichtet über den guten Zustand der vier Fahrzeuge. Bei der Fahrleistung des Fuhrparks teilte er mit, dass mit dem gesamten Fuhrpark insgesamt 277 Fahrten mit über 9700 Kilometer zurückgelegt wurden. Der im April 2015 in Dienst gestellte MTW hat alleine 6364 Kilometer auf dem Tachostand. Mit diesem Fahrzeug werden die Kinder, die Jugendlichen und die Aktivenwehr zu den verschiedenen Diensten und Veranstaltungen transportiert.

Der stellvertretende Abschnittsleiter Nord, Thomas Cornelsen, und der Gemeindebrandmeister Rainer Thies ehrten Albert Thieße, Heinz Runge und Heinz-Ulrich Schöling mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen für 50 Jahre Mitgliedschaft.

Zum Schluss der Versammlung kam es noch zu einem freudigen Ereignis. Gemeindedirektor Knut Hallmann berichtete über einen Antrag der Wehr an die Samtgemeinde, um den langjährigen und ehemaligen Ortsbrandmeister zum Ehrenortsbrandmeister zu ernennen. Er bat Hermann Wiggers nach vorn und verlas die Ernennungsurkunde zum Ehrenortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Rodewald.

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