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Aufregende Fahrt im Rettungswagen

Ronnenberg Aufregende Fahrt im Rettungswagen

Jonas’ (14) und Felix’ (13) Augen leuchten, als Johanniterin Lisa Köhne auf dem Hof des Stützpunkts in Ronnenberg den Defibrillator aus der Halterung im Rettungswagen (RTW) nimmt und dessen lebensrettende Funktionen erklärt.

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Das Hantieren mit lebensrettenden Werkzeugen wie dem Rettungsrucksack gehört zum Alltag der Johanniter.

Quelle: Johanniter/Stefan Simonsen

Ronnenberg. Auch der Rettungsrucksack beeindruckt die Achtklässler des Matthias-Claudius-Gymnasiums in Gehrden sichtlich. Als beide schließlich noch eine Proberunde im RTW mitfahren dürfen, ist klar, dass sie ein aufregender Zukunftstag erwarten würde.

Auch in diesem Jahr hießen die Johanniter des Ortsverbands Deister in ihrer Dienststelle in Ronnenberg zwei Schüler willkommen und haben sie am abwechslungsreichen Alltag einer Hilfsorganisation teilhaben lassen, der aus deutlich mehr besteht als Rettungsdienst.

Jonas war sich schon zuvor sicher, dass er später Medizin studieren und am liebsten Chirurg werden möchte. Nachdem er bereits in einer Bank und bei einer Versicherung hospitiert hatte, konnte er heute zusammen mit Felix bei Erste-Hilfe-Ausbilder Leo Schulz die Wiederbelebung an einer Puppe üben, wie es die Johanniter im vergangenen Jahr für rund 20 000 Menschen in der Region Hannover im Rahmen von Erste-Hilfe-Kursen organisiert hatten. Doch auch die anschließende schweißtreibende Desinfektion der Puppen und Masken gehörte zum Zukunftstag.

Felix wiederum hatte von seinen Eltern eine Auswahl von Vorschlägen für den Zukunftstag bekommen und sich für die Johanniter entschieden, da es „sich aufregend anhörte und ich mich schon immer dafür interessiert habe, was dort alles gemacht wird“. Zusammen mit Quartiersmanagerin Catharina Weißenborn besuchte er unter anderem die Johanniter-KITA „Märker Strolche“ in Wennigser Mark und erhielt zum Dank von den Kindern ein Herz aus Bügelperlen.

Beide zeigten sich nach dem Zukunftstag begeistert und meinten, sich vorstellen zu können, später in einer Hilfsorganisation zu arbeiten, um anderen Menschen zu helfen.

Auch im nächsten Jahr werden die Johanniter wieder Plätze für den Zukunftstag anbieten und freuen sich auf die Bewerbung von Mädchen und Jungen.

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