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Eine Maschine für ein Orchester

Empelde Eine Maschine für ein Orchester

Der Männergesangverein Empelde ist zu seinem alljährlichen Tagesausflug nach Königslutter aufgebrochen. Dieses Mal sollte wieder etwas für die Bildung getan werden, und so ging es in das Museum für „Mechanische Musikinstrumente“.

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Der Männergesangverein Empelde hat sich im Museum für Mechanische Musikinstrumente umgeschaut.

Empelde. Der Andrang zu der Fahrt war recht groß. Vielleicht lag das auch an den guten kulinarischen Angeboten. Außerdem ist diese schöne Ecke Deutschlands nicht sehr bekannt.

In den vergangenen Jahren war eine Wurstfabrik, ein Brotmuseum und das Dornröschenschloss im Programm. Nun war das Ziel das größte Museum Norddeutschlands für mechanische Musik mit fachkundiger Führung. Dort waren Musikmaschinen - wahre Meisterwerke - zu sehen und zu hören, die Vorläufer von Grammofon und Radio. Spieluhren waren im achtzehnten Jahrhundert allgegenwärtig und sehr angenehm. Es wurde alles vorgeführt und vorgespielt. Es gab mechanische Klaviere zu hören. Und es endete in großen Maschinen, die für ein ganzes Orchester spielten. Den Leierkasten mit Papierstreifen, Lochscheiben und ähnlichem gibt es bis heute. Die neusten sind aber digital.

Bei einigen riesigen Musikmaschinen kann man mit Wilhelm Busch sagen: „Musik, das ist in diesen Tagen, einer unsrer größten Plagen.“ In diese Maschinen sind Pauken, Trompeten und Saxophone eingebaut, „und alles plärrt gleichzeitig“.

Im Anschluss besichtigten die Empelder den Dom, ein recht dunkles, altes Gebäude. Als Hannover eine Kleinstadt war, haben in Königslutter schon Kaiser gelebt und sind im Dom begraben worden.

Neben dem guten Mittagessen sollte auch das Kaffeetrinken erwähnt werden. Das Kaffeetrinken fand im Waldkaffee „Tetzelstein“ statt. Dort soll ein Ablassprediger im Jahre 1518 erschlagen und unter einem Stein begraben worden sein.

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