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Eine religiöse Stätte mit turbulenter Geschichte

Sarstedt Eine religiöse Stätte mit turbulenter Geschichte

Die Abteilung Freizeit und Kultur des TKJ Sarstedt hat eine Tagesfahrt zum Kloster Drübeck unternommen. Das Kloster ist ein evangelisches Zentrum der Landeskirche Anhalt.

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Auch ein Besuch im Klostergarten steht auf dem Programm.

Sarstedt. Die Führung begann unter einer riesigen, wunderschönen Sommerlinde; die wohl im Jahr 1720 gepflanzt wurde und aus sieben Stämmen besteht.

Die früheste anerkannte Erwähnung des Nonnenklosters geht etwa auf das Jahr 960 zurück, als Otto I. seine Landschenkung beurkundete. Kernstück des Stifts ist die Klosterkirche St. Vitus, die im 10. und 11. Jahrhundert im romanischen Stil erbaut wurde. Das Damenstift hatte für die Region im Mittelalter eine herausragende Bedeutung. Mit den Wirren der Reformation, des zerstörerischen Bauernkriegs und dann des Dreißigjähriges Krieges erlosch das Klosterleben. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Kloster den Grafen Stolberg-Wernigerode übereignet, die dann wieder ein Damenstift errichteten. Im Jahr 1946 kam das Klosterleben endgültig zum Erliegen. Zu der DDR-Zeit wurde es Erholungsheim und Tagungsstätte.

Nach einer zweistündigen Führung durch diese inzwischen als Kultur- und Verwaltungszentrum eingerichtete Anlage ging es zur Klosterküche. Hier wurde in gemütlicher Runde zu Mittag gegessen. Die Fahrt ging weiter nach Wernigerode zum Bummeln durch die Altstadt. Alle Teilnehmer waren auf der Rückfahrt von den Eindrücken dieser Fahrt begeistert.

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