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Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Seelze Erfolgreiche Nachwuchsarbeit

Die Jahresversammlung des Jugendblasorchesters (Jbo) Seelze hat in den Bürgerstuben in Seelze stattgefunden.

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Seelze. Der Vorsitzende des über 200 Mitglieder umfassenden Vereins, Tom Kruse, begrüßte die Anwesenden und ließ in seinem Bericht das Jahr 2015 Revue passieren.

Als Highlight stellte er noch einmal das Gemeinschaftskonzert „Einmal alle[s] bitte!“ des Modern Sound[s] Orchestra (MSO) mit den Jbo-YoungStars heraus: Fast 90 Musiker aus zwei Orchestern standen auf einer Bühne, ein voller Saal, ein toller Gastdirigent und eine super Stimmung - dieses Ereignis habe wieder einmal gezeigt, wozu das Jbo in der Lage sei. Besonders freute sich Kruse auch darüber, wie viel Bewegung in der Jugendarbeit des Vereins vorhanden ist. Darüber hinaus hob er die gute Zusammenarbeit mit den Sponsoren sowie die positive Resonanz seitens der fördernden Mitglieder hervor, die seit einem guten Jahr die Möglichkeit haben, bei jedem Konzert zwei Sitzplätze zu reservieren. Auch in die Zukunft blickte der Vorsitzende mit Enthusiasmus: Die gute Zusammenarbeit des Vorstandsteams mache Vieles möglich, und einige Ereignisse werfen schon ihre Schatten voraus: So wird das MSO bei der Eröffnungsfeier der Special Olympics Deutschland in der TUI Arena spielen - es werden 14 000 Gäste erwartet. Außerdem werden die Jbo-YoungStars neben ihrem Jahreskonzert wieder ein Konzert unter dem Motto „A Night on the Isles“ geben. Diese Konzertreihe findet alle zwei Jahre in der Kirche St. Martin statt und erfreut sich bei dem Seelzer Publikum großer Beliebtheit. Bevor Kruse das Wort weitergab, bedankte er sich noch einmal bei allen Mitgliedern für ihr Engagement im vergangen Jahr.

Christoph Grages, der Dirigent des „Musik macht stark“-Projektorchesters und der Jbo-Beginners, erzählte, dass im Sommer der zweite „Musik macht stark“-Jahrgang zu den Jbo-Beginners gestoßen sei. Die etwa 40 Viert- und Fünftklässler spielen mittlerweile schon zwei- bis vierstimmige Stücke. Es gab 2016 zwei Probentage, bei denen sich die Kinder auf die gut besuchten Konzerte vorbereiteten. Im Sommer war außerdem der dritte „Musik macht stark“-Jahrgang gestartet, sodass in einem halben Jahr noch einmal rund 20 Nachwuchsmusiker zu den Jbo-Beginners stoßen werden. Um all diesen Kindern gerecht zu werden, gibt es beim Jbo natürlich schon Pläne: Steffen Hospodarz, der Initiator von „Musik macht stark“, stellte ein Konzept vor, um die Nachwuchsarbeit im Jbo nachhaltig und langfristig weiterführen zu können.

Natalie „Alfi“ Hönemann, die das Jugendorchester Jbo-Young­Stars seit seiner Gründung leitet, erinnerte in ihrem Bericht an das Jahreskonzert, bei dem die jungen Musiker unter anderem eine Geigerin als Solisten begrüßen konnten. Außerdem spielten die Jbo-Young­Stars erneut auf der „Fête de la Musique“ in Hannovers Innenstadt, wo sie trotz des schlechten Wetters viel gute Laune verbreiteten. Sie freue sich schon sehr auf das bereits von Kruse erwähnte „A Night on the Isles“-Konzert im Herbst, erzählte Hönemann. Für das Frühjahr 2017 stehe bei den Jbo-Young­Stars dann ein weiteres Highlight an: Zurzeit laufen die Planungen für eine Orchesterreise nach Finnland.

Der Dirigent des MSO, Henning Klingemann, hob in seinem Bericht die konstant gute Besetzung des sinfonischen Blasorchesters hervor. Er sei stolz darauf, dass man so gut wie ohne Aushilfen auskommen könne. Das Jahr 2015 war für das MSO sehr erfolgreich - und es erarbeitete so viele Konzertprogramm in einem Jahr wie nie zuvor. Neben den ausverkauften Neujahrskonzerten vor 850 Zuhörern (diese Zahl konnte 2016 mit 1200 Zuhörern bei drei Neujahrskonzerten sogar noch überboten werden) fand beispielsweise ein sehr erfolgreiches Konzert mit dem Opernsänger Stefan Adam statt. Außerdem gewann das MSO den Niedersächsischen Orchesterwettbewerb. Im kommenden Mai wird das über die Stadtgrenzen Hannovers hinaus bekannte Orchester dann beim Deutschen Orchesterwettbewerb in Ulm antreten. Klingemann betonte, dass gelegentliche Wettbewerbsteilnahmen wichtig sind, da das Orchester mit seinem Dirigenten so fachkundiges Feedback erhalten und sich dadurch noch weiter verbessern kann.

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