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Heimatstube in Höver kommt voran

Höver Heimatstube in Höver kommt voran

Zahlreiche Mitglieder waren der Einladung des Heimatbunds „Unser Höver“ ins Vereinsheim der Schützengesellschaft gefolgt.

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Höver. Auch Vertreter der örtlichen Vereine sowie Ellen Maschke-Scheffler und Bruno Hanne als Vertreter des Heimbunds Niedersachsen konnte der Vorsitzende Ernst Köhler begrüßen.

Weiter begrüßte er Daniela Liskow, Naturschutzbeauftragte der Stadt Sehnde, die einen Überblick über ihre ehrenamtliche Tätigkeit gab. Die von der Region Hannover bestellten Naturschutzbeauftragten unterstützen die Naturschutzbehörde mit Stellungnahmen unter anderem zu Bebauungsplanverfahren und Naturschutzplänen. Liskow sieht einen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der Beratung von Privatpersonen, ihre Gärten naturnah zu gestalten, um insbesondere Bienen und Insekten Lebensraum und Nahrung zu erhalten.

Anschließend berichtete der Vorsitzende über die im Vorjahr begonnene Vortragsreihe „Schätze in unserem Untergrund“, die sich zunächst mit den Salz- und Mergel- sowie Ölvorkommen in der Region beschäftigt. Die angebotenen Exkursionen zur Schachtanlage Asse und die Busfahrt „Torf und Kohle“ wurden gut angenommen und ermöglichten den Teilnehmern interessante Einblicke. Die Reihe wird in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt.

Der in Zusammenarbeit mit Martin Haase organisierte Weihnachtsbaumverkauf auf dem Hof Lüpke mit dem Angebot von Bratwurst und Glühwein war ein voller Erfolg. Die Arbeiten am Brunnenplatz sind abgeschlossen. „Unser Höver“ hat die Pumpe restauriert und bunt gestrichen. Der Vorsitzende hofft, dass dies den Einwohnern des Ortes auch gefällt. Eine offizielle Einweihung des Brunnenplatzes wird vorbereitet.

Im vergangenen Jahr wurden die Renovierungsarbeiten an der Heimatstube weitgehend abgeschlossen. Im Februar dieses Jahres ist eine neue Beleuchtung installiert worden, sodass nun die Planungen für eine Neuordnung der Ausstellung vorangetrieben werden können.

Im Anschluss präsentierte Dietrich Puhl die Arbeit der im vergangenen Jahr gebildeten Arbeitsgruppe, die die Archivunterlagen von Ulrich Drews sichtet und zunächst ein Findbuch erstellt. Seit dem Jahr 1955 haben Lisa Drews und später ihr Sohn Ulrich Unterlagen über das Dorf, die Straßen, einzelne Höfe und Familien gesammelt, die jetzt durch die Arbeitsgruppe aufgearbeitet werden.

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