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Nordirland ist Europameister!

Ilten Nordirland ist Europameister!

In Ilten ist die Europameisterschaft bereits entschieden: Nordirland hieß der Sieger im Schützenhaus. Dort wurde das Team mit Hansi Hippler und Fabian Gisder nach seinem Sieg in einem packenden Finale gegen Kroatien als Titelträger gefeiert.

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Ilten. Allerdings war es dann doch „nur“ die Iltener Krökel-Europameisterschaft, die der MTV und der Schützenverein gemeinsam ausgerichtet hatten. In drei Stunden absolvierten die Teilnehmer den Original-Spielplan der Fußball-Europameisterschaft. Jedes der gemeldeten Zweier-Teams hatte sich für eine der „echten“ Nationen entschieden. So waren die Paarungen schnell klar. Für jede der im Original mit den Buchstaben A bis F bezeichneten Gruppen hatten die Organisatoren mithilfe von Alfred Kempf, Bezirksleiter der Schwäbisch-Hall Bausparkasse, einen Tisch bereitgestellt. Ein Spiel war mit zweimal fünf Minuten angesetzt. Allerdings endeten die meisten Spiele vorzeitig, weil eine der beiden Mannschaften zehn Tore erzielt hatte. Jeder Tisch wurde von einem Schiedsrichter aus dem Team des MTV Ilten überwacht. Die Teams rekrutierten sich aus Ilten und den umliegenden Ortschaften. Besonders herzlich wurden fünf Teams begrüßt, in denen Flüchtlinge antraten.

Anschließend an die Gruppenphase, nach der wie im Original kaum eine Mannschaft ausscheiden musste, kam während der K.-o.-Spiele phasenweise eine Stimmung auf, die eines echten Fußballstadions würdig war. Ebenfalls wie im echten Stadion war die Versorgung mit Bratwurst und Bier, die die gastgebenden Schützen organisierten. Einen kleinen Bruch erlitt die Stimmungslage, als im Viertelfinale Oliver Falk und Peter Müller ausschieden, die Deutschland repräsentiert hatten und ihr Spiel gegen die unter der Flagge von Kroatien angetretenen Zwillinge Jan-Phillip und Ron-Vincent Mau verloren. Die 18-jährigen Brüder kämpften sich schließlich bis ins Finale.

Dort lieferten sie sich in einem ausgeglichenen Spiel einen harten Kampf am Tisch, den sie denkbar knapp mit 8:9 Toren verloren. Diese Leistung ist besonders beachtlich, weil mit Fabian Gisder ein Bundesligaspieler des Deutschen Tischfußballbundes ihr Gegner war. Der hatte sich zwar nicht als solcher zu erkennen gegeben - doch im Zeitalter elektronischer Medien blieb seine Identität nicht lange geheim.

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