Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Flüssiges Brot und eine Blaue Maus

Uetze Flüssiges Brot und eine Blaue Maus

Zum zweiten Mal in seiner 40-jährigen Geschichte hat sich der Skatclub „Schwarzer Grand“ in diesem Jahr auf eine dreitägige Fahrt begeben.

Voriger Artikel
Flaumball mit spitzen Krallen
Nächster Artikel
Unwirklich schöne Augenblicke

Skatclub Schwarzer Grand vor der Bamberger Brauereigaststätte „Schlenkerla“: Peter Mücke (v. l.), Kurt Staude, Oliver Wempe, Josef Lindemann, Michael Staude, Andreas Paga und Stefan Hoffmann.

Uetze. Ziel war erneut ein Gasthof in Oberfranken, von wo aus die Skatspieler einige interessante Besichtigungstouren unternahmen.

Am ersten Tag führte der Weg nach Pottenstein. Nach einem zünftigen Mittagsmahl wanderte die Gruppe unter der ortskundigen Führung von Stefan Hoffmann zur Teufelshöhle, bevor es in den bereits bekannten Gasthof Freiberger nach Schnabelwaid ging.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Kaiser-, Bischofs- und Bierstadt Bamberg. Die Uetzer Skatbrüder fuhren mit einem Kleinbus durch die malerische Fränkische Schweiz. Dort angekommen begab sich die Reisegruppe auf eine Stadtbesichtigung mit dem Thema „Bamberg und sein flüssiges Brot“, bei der aber auch die eindrucksvollen Kirchen der mittelalterlichen Stadt nicht zu kurz kamen.

Natürlich durfte auch die Bamberger Spezialität, das Rauchbier, nicht fehlen, und der „Schwarze Grand“ kehrte im berühmten „Schlenkerla“ zur Probe des für manchen gewöhnungsbedürftigen Gerstensaftes ein.

Auf der Rückfahrt machte der Club noch Halt in Deutschlands erster Whisky-Destillerie in Neuses/Eggolsheim. Seit mehr als dreißig Jahren werden dort nach schottischer Tradition Malt-Whiskys hergestellt. Und das mit ganzer Leidenschaft, wie Thomas Fleischmann den Uetzer Skatfreunden in einer eineinhalbstündigen Führung erklärte. Kosten durfte man den edlen Brand, der unter dem Namen „Blaue Maus“ vertrieben wird, natürlich auch.

Bevor es am Ende des dritten Tages über Nürnberg wieder nach Hause ging, erwanderte sich die Reisegruppe den zweiten Teil des im letzten Jahr begonnenen Bierquellenwanderwegs. Von Schnabelwaid ging es zuerst - steil bergauf - nach Lindenhardt zur Brauerei Kürzdörfer und von dort - steil bergab - in den Biergarten der Brauerei Übelhack in Weiglathal.

Eine wunderschöne Tour ging zu Ende. Wie im Vorjahr hatte der aus Oberfranken stammende Stefan Hoffmann für seine Skatbrüder ein Rundum-sorglos-Paket geschnürt. Und da Oberfranken neben einer exquisiten Küche, vielen kulturellen Höhepunkten auch noch mehr als zweihundert Brauereien bietet, steht für den Skatclub fest, auch im 41. Jahr eine Fahrt nach Oberfranken zu unternehmen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Die Debatte wurde beendet
Die Debatte zu diesem Artikel ist beendet. Auf HAZ.de können Sie die Themen des Tages diskutieren – hier finden Sie die aktuellen und vergangenen Themen im Überblick.
Mehr aus Uetze