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Großes Fest mit kleinen Höhepunkten

Luthe Großes Fest mit kleinen Höhepunkten

Auf Nuttelmanns Hof in Luthe hat zum zehnten Mal die Veranstaltung „Luthe klingt“ stattgefunden.

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Der Pop & Gospelchor Luthe

Luthe. Überraschenderweise startete der Pop & Gospelchor Luthe nicht mit einem gemeinsamen Eröffnungssong der beteiligten Chöre in diese Gospelnight, sondern mit einem romantischen Lied. „In the Morning“, einfühlsam vorgetragen von Hiltrud Donker und Rüdiger Schuster. Ein zartes Lied, das gekonnt von Schusters Gitarre begleitet wurde.

Dann galt es, das Publikum der gut besuchten Veranstaltung in Schwung zu bringen. Diese Aufgabe erfüllten die New City Voices aus Neustadt mit besonderem Elan. Die Zuhörer nahmen den gelegten Faden auf und quittierten jeden Song, ob einfühlsam, zart oder auch leidenschaftlich, fröhlich mit rauschendem Beifall. Es hätte schwierig für den folgenden Chor werden können, diese Spannung aufrechtzuerhalten. Nicht aber für den Gospelchor St. Martin aus Nienburg. Als hätten diese nur darauf gewartet, breiteten die Sängerinnen und Sänger den ausgelegten Teppich weiter aus und schmückten ihn mit ihren sehr guten Soloparts. Der Chor ConVoices for Jesus aus Eldagsen überzeugte mit stimmungsvoll vorgetragenen Gospeln und Kirchenliedern. Wobei man dem Chor abnahm, dass sie voll hinter ihren schwungvollen Liedern standen. Auch hier gab es sehr gute Soloeinlagen. Schließlich kam der Pop & Gospelchor Luthe mit einer Reihe neuer Lieder, die sich oft dadurch auszeichneten, dass die führende Stimme sich immer wieder auf eine andere Chorstimme verlagerte. Als kleiner Farbtupfer glänzte mit dem Lied „Scarboro Fair“ das Quartett mit Jenny Borchert, Hiltrud Donker, Dany Meyer-Häck und Rüdiger Schuster.

Es war ein wunderbares, mitreißendes Gospelkonzert, das der Pop & Gospelchor Luthe um zwei Popsongs ergänzte, ehe die Zuhörer mit dem Lied „This Train is bound for Glory“ auf die Heimreise geschickt wurden.

Der strahlende Sonnenschein vom Sonnabend stellte sich am Sonntag nicht ein. Es war sogar etwas Regen in der Luft. Doch drinnen in der Scheune flochten die Chöre einen bunten Liederkranz aus deutschen Volksliedern, deutschen Schlagern, aber auch Liedern aus aller Welt. Hinzu kamen noch Lieder von Sonne, Wind und Meer, also ein sehr abwechslungsreiches Programm.

Noch war das Auditorium schwach besetzt, aber von Lied zu Lied zog es immer mehr Zuhörer in die Scheune. Flott startete das Chorensemble Ahlem mit Schlagern der fünfziger Jahre. Lieder wie die Capri Sonne ließen den trüben Himmel vergessen.

Der Volkschor Misburg setzte mit Volksliedern nach und schaffte einen Ausgleich zu der etwas trüben Wetterlage. Als dann der Folklorechor aus Luthe die Bühne betrat, hatte sich die Scheune sehr gut gefüllt. Der Chor bot in gewohnt guter Manier deutsche Volkslieder, auch niederdeutsche Lieder und Schlager wie „Champs Elysee“ dar.

Den Abschluss, der sehr gelungenen Veranstaltung, bildete der Shantychor Wunstorf. Er führte die Zuhörer mit seinen Liedern hinaus in die weite Welt, riss die Zuhörer mit und ließ mit seinem kräftigen und volltönenden Gesang die Scheune erbeben.

Insgesamt bot Chorgesang in Luthe mit diesem musikalischen Wochenende ein für die Zuhörer entspannendes Wochenende, an dem Heike Hansel beim Auftritt des Folklorechor Luthe für ihre 25-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt wurde.

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