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Übung mit Überraschungen

Wunstorf Übung mit Überraschungen

28 Teilnehmer sind bei einer Übung der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der Johanniter Wunstorf-Steinhuder Meer ordentlich gefordert worden.

Wunstorf. Das angedachte Szenario sah einen Verkehrsunfall mit fünf Verletzten vor. Da alle Rettungsmittel im Umkreis durch weitere Einsätze gebunden waren, sollte ein Behandlungsplatz aufgebaut werden.

Sichten der Patienten, Einteilung der Dringlichkeit der Behandlung und die spätere Versorgung im Zelt sorgten für enorme Anspannung bei den Teilnehmern. „Ziel dieser Übung im Ausbildungsmodul 1 ist es, die Grundlagen, die bereits im Januar diesen Jahres besprochen und gelehrt wurden, praktisch anzuwenden“, erklärt Organisator Jan-Frederik Bach. „Teamwork und Kommunikation kommen zum Einsatz - sie sind die Säulen des Erfolgs. Das muss geübt werden.“

Kleinere Übungseinlagen sorgten für Überraschungen bei den Teilnehmern. So waren zum Beispiel auf der Anfahrt Straßen gesperrt, und es mussten Umleitungen gefahren werden. Ziele der Übung waren der Aufbau des Behandlungsplatzes, Registratur der Verletzten und eine Einteilung in Sichtungskategorien. Ebenso sollte die interne Kommunikation im Einsatz und die Dokumentation der erbrachten Leistungen geübt werden.

„Wir danken den Kollegen der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) Langenhagen und Netto Wunstorf für ihre Unterstützung beim Durchführen der Übung.Auch wenn es nur eine Übung war, wollten wir den Helfern beim gemeinsamen Grillen und Zusammensitzen zeigen, dass Einsatznachsorge bereits im einfachen Gespräch mit Kollegen erfolgt und für das Verarbeiten der Geschehnisse eine immense Bedeutung haben kann. Ich bedanke mich bei den Helfern, die wirklich gut mitgezogen haben und hoffentlich wieder eine Menge mitgenommen haben“, zieht Gruppenführer Bach nach der etwa fünfstündigen Übung als Fazit.

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