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„... dann kann ich nur glücklich sein“

Wunstorf „... dann kann ich nur glücklich sein“

Es hat was, wenn ein Verein einen Workshop veranstaltet mit fast so vielen Teilnehmern, wie der Verein Mitglieder zählt. Das wurde allerdings nur durch die Teilnahme des Gastchores „Jugendchor Stapelmoor“ möglich.

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Luthe. Mit großem Hallo wurden die Gäste am Freitagabend am Wunstorfer Bahnhof begrüßt. Zur Begrüßung war selbst Winne Voget, der Workshopleiter, erschienen.

Die Freude des Wiedersehens nach einer zehnjährigen Pause war in der Stimmung in den kommenden beiden Tagen deutlich zu fühlen. Voget nutzte dieses Hochgefühl und konnte vier neue Lieder mit den Chören und den Gästen einüben. Die Teilnehmer waren mit großer Aufmerksamkeit und voller Begeisterung bei der Sache. Ohne sichtliche Anstrengung erzeugten die Sängerinnen und Sänger einen Sound, der das Sozialzentrum des KRH ausfüllte, und das schon bei den einzelnen Übungseinheiten. Das versprach für das Abschlusskonzert ein Ohrenschmaus zu werden. Sicherlich wurde auch viel wiederholt, korrigiert und neu probiert, bis die einzelnen Passagen sich fest in die Köpfe der Teilnehmer eingeprägt hatten.

Aber zunächst stand ja noch das gemütliche Beisammensein am Abend in den Calenberger Stuben auf dem Programm, denn Gemeinschaft wird ja sehr stark von der persönlichen Begegnung geprägt. Die Gäste aus Stapelmoor überraschten ihre Gastgeber mit einem extra dafür geschriebenen Lied: „Kommt, singt mit.“ Wer aber gedacht hatte das war’s, wurde gleich eines Besseren belehrt. Denn die Stapelmoorer legten gleich nach. Clarisse und Jaqueline, die „Menschenmaler aus Paris“, sorgten mit ihren heiteren Sketchen für Unterhaltung. Darauf konnte der Pop & Gospelchor nur mit dem Lied: „Oh Champs Elysee“ antworten. Mit einem Singout mit „Micky und Moni“ endete ein vergnüglicher Abend.

Am Sonntagmorgen wurde noch einmal Hand angelegt. Überall wurde noch einmal verbessert und korrigiert. Jetzt konnte das Konzert kommen. Und es kam mit geballter Kraft. Gleich das Auftaktlied „Sing a Song“, mit dem die Sänger die Bühne betraten, ließ Freude und Energie auf das Publikum überspringen. Voget fasste das so zusammen: „Wenn ich hier vorne stehe und in die strahlenden Gesichter der Sängerinnen und Sänger schaue, mich dann umdrehe und sie, das Publikum, fröhlich und begeistert auf diesen großen Workshopchor reagieren, dann kann ich nur glücklich sein.“

Die Freude war allenthalben. Workshopteilnehmer und Zuhörer waren sich einig, ein so mitreißendes Konzert erlebt man nicht alle Tage. Denn außer den gemeinsamen Liedern steuerte jeder Chor noch das Beste aus seinem eigenen Repertoire bei.

Zu verdanken war diese gelungene Veranstaltung den beiden Chorleiterinnen und Schwestern Marianne Gehrke, Stapelmoor, und Hiltrud Donker, Wunstorf-Luthe. Denn sie haben den hervorragenden Seminarleiter Voget ausgewählt.

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