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Ein guter Trick für den Straßenverkehr

Folge 3 Ein guter Trick für den Straßenverkehr

Leon, Mia und Bulli kennen sich richtig gut aus im Straßenverkehr – und deshalb sind sie die Helden im neuen Buch zur HAZ-Aktion „Sicherer Schulweg“. Wir drucken ihre Erlebnisse in einer Serie ab. Heute: Mit dem Fahrrad oder lieber zu Fuß zur Schule?

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Hannover. Mia und Leon diskutieren mit ihrem Begleiter Bulli über den richtigen Weg zur Schule - und die Möglichkeiten der Fortbewegung.

„Wir könnten ja auch einfach mit dem Fahrrad fahren“, schlägt Leon vor. „Dann wären wir schneller und könnten uns unterwegs auch noch irgendwas angucken.“

Bulli blinkt aufgeregt mit den Scheinwerfern.

„Nur wer in der vierten Klasse die Fahrradprüfung bestanden hat, sollte mit dem Fahrrad zur Schule fahren“, erklärt er. „Dazu muss man nämlich ALLE Verkehrsregeln kennen, sonst ist das viel zu gefährlich. Am sichersten ist und bleibt der Schulweg zu Fuß!“

„Kapiert“, sagt Leon.

„Aber sogar auf dem Fußweg kann es manchmal gefährlich sein“, erklärt Bulli weiter. „Wenn zum Beispiel ein Auto aus einer Einfahrt kommt. So wie jetzt gerade ...“

Bulli bremst. Und tatsächlich! Aus der Toreinfahrt genau vor ihnen kommt ein Auto auf den Fußweg gerollt. Ganz langsam nur, aber wenn Mia und Leon nicht rechtzeitig angehalten hätten, wären sie genau vor die Motorhaube gelaufen.

„Es gibt einen guten Trick“, sagt Bulli. „An Ausfahrten bleibt ihr einfach stehen, guckt, ob ein Auto kommt, und streckt den Arm vor. Nur so seid ihr für den Fahrer gut zu sehen.“

Bulli macht ihnen vor, was er meint. Das Auto hält an. Der Fahrer winkt. Mia und Leon bedanken sich und gehen mit Bulli weiter.

„Besonders aufpassen müsst ihr auch, wenn ein Auto rückwärts fährt, weil es vielleicht gerade einparken will“, erklärt Bulli. „Vor allem bei Lastern oder Lieferwagen ist es so, dass der Fahrer euch gar nicht sehen kann, wenn ihr hinter ihm seid!“

„Also lieber warten, als noch schnell hinter einem Laster lang zu laufen“, sagt Mia und nickt.

„Aber sogar Autos, die einfach nur parken, können gefährlich sein“, sagt Bulli und blinkt wieder mit den Scheinwerfern.

„Was? Wieso das denn?“, will Leon wissen.

„Oft versperren parkende Autos am Straßenrand die Sicht auf die Fahrbahn. Und ihr seid noch so klein, dass die Autofahrer auf der Straße euch nicht rechtzeitig sehen können, wenn ihr zwischen den Autos steht. Aber auch da gibt es einen kleinen Trick: Ihr legt die Hand an eins der parkenden Autos und beugt euch so weit vor, bis ihr die ganze Straße gut sehen könnt. Und erst wenn alles frei ist, geht ihr los. Und ihr wisst ja, erst links gucken, dann rechts ...“

„Dann noch mal links“, sagt Mia. „Und immer den kürzesten Weg über die Straße nehmen, also nie schräg, weil man sonst nämlich anderthalb mal so lange auf der Straße ist. Mindestens!“

„Sehr gut“, lobt Bulli sie.

Im vierten Teil lernen Mia und Leon, wie man einen Zebrastreifen richtig überquert.

Leon, Mia und Bulli sind die Stars im Buch „Der kleine Bulli kommt zur Schule“ von Autor Wolfram Hänel und Illustratorin Mara Burmester.

Sie können die Serienteile, die wir nach und nach in der HAZ veröffentlichen, sammeln. Zusätzlich ist das Buch beim großen Familienfest zur Aktion „Sicherer Schulweg“ am 6. September auf der Wiese neben dem Neuen Rathaus erhältlich. Dort beginnt das Programm mit Vorführungen der Polizeipferde, einem Auftritt von Kinderliedermacher Volker Rosin und vielen spannenden Mitmach-Aktionen um 11 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Folge 2

Im HAZ-Comic zur Aktion Sicherer Schulweg treffen Mia und Leon den sprechenden Bus Bulli, der ihnen ziegt, wie sie sicher zur Schule gelangen. Von ihm lernen die Kinder heute, warum es immer besser, ruhig ein bisschen früher von zu Hause loszugehen.

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