Die Zahl der Neuinfektionen geht zurück - auch in Niedersachsen und Hannover. Ist die Gefahr gebannt? In unserem Dossier haben wir die wichtigsten Fakten zusammengestellt. [Stand: Juni 2010]
Vor einem Jahr erkrankte die erste Bewohnerin aus der Region Hannover an der Schweinegrippe. Heute ist das Virus H1N1 kaum noch ein Thema.
Die Neue Influenza, auch als Schweinegrippe bekannt, hat ein viertes Todesopfer in der Region Hannover gefordert. Bereits am vergangenen Sonntag starb eine 56-jährige Frau aus der Region in einer hannoverschen Klinik.
Die Bundesländer müssen weniger Schweinegrippe-Impfstoff abnehmen als bestellt und können damit Millionen Euro sparen. Der Pharmahersteller liefert statt der georderten 50 Millionen Impfstoff-Dosen nur noch 34 Millionen.
In der Medizinischen Hochschule Hannover sind am Mittwoch zwei Männer an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Beide litten bereits vor der Einlieferung in die Klinik an einer Vorerkrankung.
In Niedersachsen gibt es einen neunten Schweinegrippe-Todesfall. Eine mit dem H1N1-Virus infizierte 48-jährige Frau aus dem Landkreis Vechta ist in einer Klinik an einer Lungenentzündung gestorben.
Ein einjähriges Mädchen aus der Region Hannover ist am Montag an der Schweinegrippe gestorben. Das Kleinkind sei herzkrank gewesen, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums am Abend.
Ein 56-jähriger Mann aus Hannover ist der zweite mit Schweinegrippe infizierte Patient, der in dieser Woche auf der Intensivstation der Medizinischen Hochschule (MHH) gestorben ist. Nach Auskunft der Klinik lagen schon bei seiner Aufnahme gesundheitliche Probleme vor.
Die geplante Massenimpfung gegen die Schweinegrippe rückt näher. Mehrere deutsche Kliniken haben mit Zulassungsstudien für den Impfstoff begonnen. In München, Mainz, Würzburg, Hamburg und Rostock werden Freiwillige gesucht, um die Verträglichkeit und Wirksamkeit der Mittel zu testen.