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27. November 2009

Hannoveraner stirbt in MHH an Schweinegrippe

Von Nicola Zellmer

Ein 56-jähriger Mann aus Hannover ist der zweite mit Schweinegrippe infizierte Patient, der in dieser Woche auf der Intensivstation der Medizinischen Hochschule (MHH) gestorben ist. Nach Auskunft der Klinik lagen schon bei seiner Aufnahme gesundheitliche Probleme vor.
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Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

© Frank Radel (Archivbild)

Der Patient wurde am vergangenen Sonnabend aus einem Krankenhaus in der Region in die MHH überführt, wo es spezielle ECMO-Systeme (externe künstliche Lungen) gibt. „Trotz aller Bemühungen unserer Ärzte konnten wir den Patienten aber nicht retten, da ein komplettes Lungenversagen eintrat“, erklärt MHH-Sprecher Stefan Zorn. Weitere Einzelheiten wurden nicht bekannt.

Die MHH bedauert den Tod des Patienten und spricht den Angehörigen ihr Mitgefühl aus. MHH-Sprecher Zorn betont aber auch, dass ein derart schwerer Verlauf die Ausnahme sei: „Die meisten Infektionen mit dem Schweinegrippevirus verlaufen mild.“ Bereits am Dienstag war eine 59-Jährige aus Osnabrück in der Klinik an einer H1N1-Infektion gestorben. Die MHH betreut im Moment sieben Patienten mit Neuer Grippe. Alle müssen beatmet werden, zwei sind allerdings bereits auf dem Weg der Besserung. „Seit Anfang November haben wir einige Patienten gehabt, die die Intensivstation inzwischen wieder verlassen konnten“, erklärt Zorn.

In der Woche vom 18. bis 24. November haben sich in der Region Hannover 407 Menschen neu mit H1N1 infiziert. Für Niedersachsen meldete das Landesgesundheitsamt (NLGA) am Freitag 3268 neue Fälle. In der Göttinger Uniklinik starb am Freitag ein 38-Jähriger an der Neuen Grippe.

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