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Livemusik soll Besucher aufs Schützenfest in Hannover locken

Programm umgekrempelt Livemusik soll Besucher aufs Schützenfest in Hannover locken

Das 482. Schützenfest soll wieder zum zentralen Treffpunkt für Hannoveraner werden. Mit diesem Ziel ist Klaus Timaeus als Geschäftsführer des Vereins Hannoversches Schützenfest angetreten. Und diesem ambitionierten Vorhaben lässt der städtische Eventmanager nun Taten folgen.

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Livemusik soll Besucher auf das Schützenfest in Hannover locken.

Quelle: Michael Thomas

Hannover. Nach einer Umstrukturierung des Festplatzes hat er nun auch das Programm umgekrempelt und stellte am Freitag im Rathaus die musikalischen Höhepunkte des zehntägigen Schützenfestes vor – und setzt dabei vor allem auf Livemusik.

„Wir bieten so viel Live-Künstler wie noch nie auf dem Festplatz“, kündigte er im Pressegespräch an. Die Zelte sollen so an Attraktivität gewinnen, aber es soll auch Konzerte mitten auf dem Platz geben. „Wir wollen ein Woodstock für Eventfreunde schaffen“, erklärte Timaeus. Mit dem NDR, Gastronomen wie Michael Solms vom Lindener GIG und Lutz Rädecker vom Gaypeople-Zelt scheint er die passenden Partner dafür gefunden zu haben. „So bunt wie in diesem Jahr war das Musikprogramm noch nie“, lautet sein Fazit bei der vorläufigen Planung.

Bei allen musikalischen Neuerungen beginnt das Fest am Freitag, 1. Juli, dennoch traditionell mit einem Auftritt von Günther der Treckerfahrer, auch als Dietmar Wischmeyer bekannt. Doch schon am gleichen Abend werden Ska-Soul-Klänge von der hannoverschen Band Maskapone auf der GIG-Bühne zu hören sein. Und im Gaypeople-Zelt tritt Travestie-Künstler France Delon auf. Am Sonnabend, 2. Juli, wird das NDR-Fernsehen einen Unterhaltungsabend gestalten, der ab 21.45 Uhr auch im Fernsehen übertragen wird. Dabei treten Künstler wie Heinz-Rudolf Kunze, Klaus & Klaus und die Band Marquess auf. Für den Konzertabend wird es voraussichtlich am Mittwoch nur 600 der begehrten Karten für jeweils 20 Euro geben. Über den Vorverkauf möchte die Stadt in den nächsten Tagen noch gesondert informieren.

Der Fernsehabend ist die einzige Konzertveranstaltung auf dem Schützenfest, die Eintritt kostet. So bleiben die Konzerte von Teufelsgeiger Charly Neumann (3. Juli), der Indiepop-Band Q-bic (5. Juli) und dem streitbaren Schlagerbarden Mickie Krause (7. Juli) kostenlos. Auch die große Oldie-Party des NDR 1 am Donnerstag, 7. Juli, kostet nichts. Dabei spielen dann im Herrenhäuser-Zelt einige der großen Stars der Neuen Deutschen Welle auf, wie Markus („Ich will Spaß“), Hubert Kah („Sternenhimmel“) und Geier Sturzflug („Bruttosozialprodukt“). Neben den bekannten Musikern stellen traditionelle Bands wie Blechblos’n und Almrausch klassische Volksmusik vor, das GIG lädt zur modernen Balkanbeat-Party, und Knut Richter sorgt am Sonntag, 10. Juli, für Jazz zum traditionellen Jazz-Frühschoppen. „Wir wollen den Hannoveranern nicht nur DJs bieten, sondern vielfältige Livemusik, bei der für jeden Geschmack etwas dabei ist“, sagte Timaeus am Freitag. So wolle man neben neuen Angeboten wie dem „Tag der Kleingärtner“ oder dem „Tag des Sports“ neue musikbegeisterte Publikumskreise ansprechen und Besucher anlocken.

Timaeus selbst geht für diesen Ansatz demnächst auf Werbetour. So besucht er heute das „Kleinste Schützenfest der Welt“ in Wiedenbrügge-Schmalenbruch, zu dem ihn Dietmar Wischmeyer eingeladen hat, und kommt am Montag nach Wennigsen zum „Historischen Freischießen“. Am nächsten Sonnabend ist er beim „Tag der Musikzüge“ in Hannovers Innenstadt aktiv, an dessen Programm noch gefeilt wird. „Das Musikprogramm zum Schützenfest wird noch ergänzt“, sagte Timaeus am Freitag. „Es wird aber keiner mehr abspringen, es kann nur noch größer werden.“

Jan Sedelies

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