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Boehringer verspricht ein Restrisiko von 0,005 Prozent Von der Planung zur Genehmigung

Chronik

Von der Planung zur Genehmigung

Vorbereitungen auf dem künftigen Forschungsgelände

Vorbereitungen auf dem künftigen Forschungsgelände

© Anika Spuhl

Oktober 2007: Die HAZ berichtet, dass der Familienkonzern Boehringer-Ingelheim am Rande Kirchrodes in unmittelbarer Nähe zur Tierärztlichen Hochschule ein Forschungslabor errichten will. Das Unternehmen will dort Impfstoffe vor allem für die Schweinetierhaltung entwickeln. 14 Tage später wird die Nachricht offiziell bestätigt.

3. März 2008: 120 Anwohner gründen die „Bürgerinitiative gegen Massentierversuche in Wohngebieten“. Heftig kritisiert wird der Kirchenvorstand der Jakobi-Gemeinde, weil er ein 6300 Quadratmeter großes Grundstück an Boehringer verkaufen will. 40 Kleingärten müssen für die Forschungsanlage aufgegeben werden.

 

Juli 2009 : 33 Tierversuchsgegner besetzen das Baugelände.

 

2. August 2009: 1000 Polizisten räumen das Areal.

 

7. September 2009: Der Rat der Stadt stimmt mit großer Mehrheit dem Projekt zu.

8. Dezember 2009: Das Unternehmen reicht in sieben Aktenordnern den Antrag für Bau und Betrieb des Tierversuchszentrums ein.

16. Juni 2010: Es wird bekannt, dass das staatliche Gewerbeaufsichtsamt die Baugenehmigung erteilt hat. mak

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