Kaum ein Thema bewegt Hannover so sehr wie die D-Linie. Seit Jahren diskutieren Politik, Verkehrsplaner und Üstra über den Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17. Hier finden Sie aktuelle Informationen und Hintergrundberichte.
Der Streit um die Zukunft der Stadtbahnlinie D wird mit immer heftigeren Bandagen geführt. Auch die Sitzung des Üstra-Aufsichtsrates am Freitag hat die Auseinandersetzung nicht beruhigen können.
Nach der Kritik der Üstra an den Plänen zur D-Linie zeigt sich die Region gereizt – und will sich nicht in die politische Arbeit hineinreden lassen.
Im noch immer nicht gelösten Konflikt um den Ausbau der D-Linie hat die Üstra Position bezogen. In einem eigenen Gutachten macht sich das Unternehmen nach Informationen der HAZ für den sogenannten Scheelhaase-Vorschlag stark - und wirft damit alle bisherigen Pläne um.
Die Regions-SPD auf der einen und die Stadt-SPD auf der anderen Seite sind in ihrem Streit um den Stadtbahnbau in Hannovers Innenstadt bisher nicht auf einen Nenner gekommen.
Die Regionsverwaltung will nach Informationen der HAZ trotz des politischen Widerstands an den Plänen festhalten, die oberirdische Stadtbahnlinie10 („D-Linie“) durch die Innenstadt zum Platz der Kaufleute zu führen.
In die Phalanx der Kritiker an den Plänen zum Neubau der Stadtbahnlinie10 (D-Linie) und den damit einhergehenden Änderungen der Verkehrsführung in der Innenstadt haben sich jetzt auch die Kaufleute von der Lister Meile eingereiht. Sie fürchten um ihre Existenzgrundlage.
Noch keine Einigkeit über die D-Linie und dem damit verbundenen Umbau den Straßenraumes in Hannover: CDU, FDP und Piraten gehen mit den Planern hart ins Gericht – SPD und Grüne verteidigen sie.
Jetzt liegt er also auf dem Tisch, der Entwurf für die beiden oberirdischen Stadtbahnlinien 10 und 17, die künftig quer durch die City bis zum Platz der Kaufleute nahe der Königstraße fahren sollen. Viele Details der Pläne für die D-Linie bleiben aber noch unklar. Die HAZ gibt Antworten auf die drängendsten Fragen.