Kaum ein Thema bewegt Hannover so sehr wie die D-Linie. Seit Jahren diskutieren Politik, Verkehrsplaner und Üstra über den Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17. Hier finden Sie aktuelle Informationen und Hintergrundberichte.
Die Region Hannover hat die Pläne für den Bau der D-Linie öffentlich präsentiert und die Bürger darüber diskutieren lassen. Viele Einwände gab es aus der Politik.
Der Ausbau der Stadtbahnlinie 10 wird Hannovers Innenstadt stärker verändern, als bisher angenommen. Das wurde am Donnerstag deutlich, als die Verkehrsplaner der Region ihren Planungsvorschlag für die künftige Streckenführung der Linie 10 vorstellten.
Stadt und Region Hannover haben am Donnerstag ihre mit Spannung erwarteten Pläne für die Linie 10 vorgestellt. Die Raschplatz-Hochstraße soll abgerissen werden, dafür werden Straßen entlang der Strecke verschönert. Knapp 63 Millionen Euro soll das Projekt kosten.
Im Streit um den Ausbau der D-Linie soll es bis Ende September keine konkreten Vorentscheidungen geben. Fest steht aber: Die Linie 10 soll bis Schiffgraben fahren. Damit steht die Raschplatz-Hochstraße vor dem Abriss.
Nach der Entscheidung zur D-Line befürchtet die Stadt-SPD den Widerstand von „Fundamentalisten" in Linden. Der Bezirksrat gibt sich konstruktiv.
Nach dem Votum gegen die Niederflurbahn diskutiert nun ein Arbeitskreis, wo die Hochbahnsteige der Linie 10 gebaut werden sollen, ohne dass es in der Innenstadt zum Verkehrskollaps kommt.
Hannover wird kein zweites Stadtbahnsystem in Form einer Niederflurbahn bekommen; das steht seit Montag auch offiziell fest. Ein in dieser Form unübliches Bündnis aus SPD und CDU sowie FDP und Piraten stimmte in der sogenannten Systemfrage für die Linie 10 für Hochbahnsteige.
Eine endgültige Entscheidung zur Stadtbahnlinie 10 fällt am Montag, wenn die Regionsversammlung um 16 Uhr im Sitzungssaal des Regionshauses an der Hildesheimer Straße 18 zusammentritt.