Kaum ein Thema bewegt Hannover so sehr wie die D-Linie. Seit Jahren diskutieren Politik, Verkehrsplaner und Üstra über den Ausbau der Stadtbahnlinien 10 und 17. Hier finden Sie aktuelle Informationen und Hintergrundberichte.
Für Hannovers umstrittenstes Verkehrsprojekt ist es die Woche der Entscheidung: Am Dienstag berät und beschließt der Verkehrsausschuss der Region über die D-Linie, morgen steht das 40- bis 50-Millionen-Euro-Projekt auf der Tagesordnung des städtischen Bauausschusses.
Rund 300 Demonstranten haben am Wochenende gegen den geplanten Bau einer oberirdischen Stadtbahn-Trasse vom Steintor zum Raschplatz protestiert. Aufgerufen zu der Veranstaltung hatte die „Initiative Pro D-Tunnel“, die den Stadtbahnverkehr in diesem Bereich in den Untergrund verlagern möchte.
City-Handel und Wirtschaft verlangen, die aktuelle Planung zur Stadtbahnlinie D zu überdenken. Ein HAZ-Interview mit Martin Prenzler, Chef der City-Händler.
Wink mit dem Zaunpfahl in Sachen D-Linie: Die Region Hannover soll die Wirtschaftlichkeit von zwei Streckenvarianten der Stadtbahn untersuchen.
Die Wirtschaft fühlt sich bei der D-Linie von Rot-Grün verschaukelt – setzt aber weiter auf Konsens.
Spitzenvertreter von SPD und Grünen haben sich am Donnerstag bei der D-Linie geeinigt: Die oberirdische Stadtbahnlinie 10 soll in der Innenstadt künftig nicht mehr zum Aegi, sondern zum Raschplatz fahren. Die Endhaltestelle soll in der Lister Meile hinter der Einmündung Rundestraße liegen.
Die SPD in Stadt und Region bietet im Konflikt um die Zukunft der D-Linie einen Kompromiss an. In einer mehrstündigen abendlichen Sitzung hat sich die Parteispitze am Montag zusammen mit den Mitgliedern von Rats- und Regionsfraktion auf eine „gemeinsame Tendenz“ geeinigt.