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Kompromiss bei Stadtbahn-Streit

Rot-Grün bleibt bei D-Linie stur


Spitzenvertreter von SPD und Grünen haben sich am Donnerstag bei der D-Linie geeinigt: Die oberirdische Stadtbahnlinie 10 soll in der Innenstadt künftig nicht mehr zum Aegi, sondern zum Raschplatz fahren. Die Endhaltestelle soll in der Lister Meile hinter der Einmündung Rundestraße liegen.
Foto: Die oberirdische Stadtbahnlinie 10 soll in der Innenstadt künftig nicht mehr zum Aegi, sondern zum Raschplatz fahren.

Die oberirdische Stadtbahnlinie 10 soll in der Innenstadt künftig nicht mehr zum Aegi, sondern zum Raschplatz fahren.

© Rainer Droese

Hannover. Da beide in Rat und Regionsversammlung die Mehrheit haben, dürfte der Beschluss in die Tat umgesetzt werden.Im Detail sieht der Kompromiss vor, dass die Stadtbahnen zwischen Ahlem und der Innenstadt im 7,5-Minuten-Takt fahren sollen. Weil die Strecke im Vergleich zur Route zum Aegi kürzer ist, werden nach Angaben der Parteien jährlich Betriebskosten in Höhe von 600.000 Euro eingespart.

Dieses Geld soll künftig dazu verwendet werden, auf den Linien 9 zwischen Empelde und dem Fasanenkrug sowie auf der Linie 10 Verstärkerzüge einzusetzen, die dann auch durch den Tunnel fahren. Damit ist die sogenannte Scheelhaase-Lösung, für die sich unter anderem Sozialdemokraten aus der Stadt Hannover eingesetzt hatten, weitgehend vom Tisch.

Der ehemalige Leiter des städtischen U-Bahn-Bauamtes hatte vorgeschlagen, die Linie 10 zur Hälfte durch vorhandene Tunnelstrecken und zur anderen Hälfte oberirdisch in die Innenstadt fahren zu lassen. Scheelhaase hatte aber als Endhaltestelle das Steintor vorgeschlagen. Dies fand unter anderem die Unterstützung der CDU-Regionsfraktion sowie der hannoverschen Wirtschaftsverbände. Letztere warnen vor einem Verkehrschaos in der Innenstadt, wenn Stadtbahnen vor dem Ernst-August-Platz um die Kurve Richtung Raschplatz rollen. Dort könnten sich Autos, Radfahrer, Fußgänger, Busse und Bahnen ins Gehege kommen. 

se

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