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 Messtrupp
 rückt erneut an

Altlasten-Sanierung De-Haën-Platz:
 Messtrupp
 rückt erneut an

Am De-Haën-Platz in der List wird noch einmal die Schadstoffbelastung gemessen. Betroffen sind nach Angaben der von der Region beauftragten Umweltsachverständigen Petra Günther drei Häuser in der Fraunhofer Straße, in denen die Kellerböden aufgebohrt werden müssen.

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Drei Häuser am De-Haën-Platz: in der List sind getroffen.

Quelle: Uwe Dillenberg

Die Umweltsachverständigen Petra Günther erklärte: „Wir wollen ganz sicher gehen, dass keine radioaktive Strahlung von unten in die Häuser gelangt.“ Diese könnte von einem zugeschütteten Graben ausgehen. Bisher gilt die Annahme, dass die Strahlung ausschließlich durch die Kellerwände in die Häuser gelangt.

Weder Günther noch Regionsumweltdezernent Axel Priebs rechnen damit, dass sich durch die Messungen eine Änderung der Sachlage ergibt. Trotzdem fragte gestern im Umweltausschuss der Region eine Anwohnerin, wie sich ein möglicher Fund auf die Sanierungskosten auswirken könnte. „Dazu können wir erst etwas sagen, wenn die Messergebnisse vorliegen“, erklärte Priebs.

Bisher haben nach Angaben von Priebs 35 von 45 betroffenen Grundstückseigentümern einem Sanierungsvertrag zugestimmt, der ihnen eine Kostenbeteiligung an der auf vier Millionen Euro geschätzten Gesamtsumme auferlegt. Ein Viertel dieses Betrages übernimmt die öffentliche Hand. Allerdings, so betonte die Anwohnerin, habe man von Seiten der Bürgerinitiative der Region „noch Hausaufgaben gestellt.“ Eine davon dreht sich um die Finanzierung. Es solle ausgelotet werden, ob die Sparkasse, deren Miteigner die Region ist, günstige Darlehen zur Verfügung stellen könnte. Priebs zeigte sich in diesem Punkt sehr skeptisch.

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