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De-Haën-Prozess beginnt im November

15. Juni 2009 De-Haën-Prozess beginnt im November

Im Rechtsstreit zwischen der Region Hannover und dem Seelzer Chemieunternehmen Honeywell um die Altlastensanierung am Lister De-Haën-Platz will das Verwaltungsgericht Hannover bis zum Jahresende ein Urteil fällen.

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Die Seelzer Chemiefabrik Honeywell

Quelle: Tim Schaarschmidt

Das Gericht setzte die mündliche Verhandlung für den 24. November fest. Gegenstand des Verfahrens wird dann die Klage des Unternehmens gegen die Anordnung der Region sein, zwei Wohngrundstücke am Wittekamp auf ihre Belastung zu untersuchen. Das Verfahren gilt als Musterprozess für die Frage der Kostenübernahme auf 44 belasteten Privatgrundstücken in der List.

Unterdessen hat die Bürgerinitiative gegen Altlasten in der List eine an den Bundestag gerichtete Petition zur Änderung des Bundesbodenschutzgesetzes ins Internet gestellt. Danach soll ein sogenannter Altlastenfonds im Gesetz integriert werden. Um den Bundestag dazu zu bringen, sich mit dem Thema zu befassen, sind allerdings genügend Unterschriften vonnöten. Informationen gibt es unter www.altlasten-list.de.

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