Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Limit bei Sanierungskosten am De-Haën-Platz in Hannover?

SPD will Beträge deckeln Limit bei Sanierungskosten am De-Haën-Platz in Hannover?

In der Debatte um die Sanierungskosten am verstrahlten De-Haën-Platz schlägt der finanzpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion, Ralf Borchers, jetzt vor, die Sanierungskosten für Eigentümer einer Wohnung auf 10 000 Euro zu deckeln. „Das würde den Eigentümern helfen, deren Haus besonders hoch belastet ist“, sagt Borchers.

Voriger Artikel
Noch mehr Strahlung am De-Haën-Platz in der List
Nächster Artikel
Das Schwarze-Peter-Spiel am De-Haën-Platz in Hannover

De-Haën-Platz in Hannover.

Quelle: Rainer Surrey

Für Besitzer eines ganzen Hauses könne diese Regelung indes nicht gelten. Gleichzeitig ermuntert Borchers die Eigentümer, den von der Region ausgearbeiteten Sanierungsvertrag zu unterzeichnen. Der sieht vor, dass Stadt und Region etwa ein Viertel der Kosten übernehmen, wenn die Sanierung nach ihren Vorgaben durchgeführt wird. Noch sträuben sich viele Eigentümer, weil zum Teil sehr hohe Kosten auf sie zukommen. Wegen der ungeklärten Lage kann die Region vermutlich den Sanierungszeitplan nicht einhalten. Der sah bisher vor, im März mit den Arbeiten zu beginnen.

Die Regions-CDU verlangt Aufklärung in der Frage der Zuständigkeiten nach 2003. Die Stadt hatte damals eruiert, dass das Gelände in der List durch radioaktive und chemische Schadstoffe belastet ist. Sie übermittelte ihre Ergebnisse an die für Bodenschutz zuständige Region Hannover, die ihrerseits die Flächen erst im Sommer 2008 untersuchen ließ. „Es stellt sich die Frage, ob nicht mancher Regionsmitarbeiter, der vorher für die Stadt tätig war, befangen war und Dinge liegengelassen hat“, sagt Fraktionschef Eberhard Wicke.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
mehr
Mehr aus Der Fall De Haën
Region