Betroffen sind nach Angaben der Fachbereichsleiterin Umwelt, Sonja Papenfuß, bis zu elf Hausbesitzer, die für die Sanierung Kosten von bis zu 200.000 Euro tragen müssen. „Diese Grundstückseigentümer haben auf dem Kapitalmarkt keine Möglichkeit, die Sanierungskosten finanzieren zu lassen“, sagte sie gestern im Umweltausschuss. Wer die Ratenzahlung bei der Region in Anspruch nehmen will, muss nachweisen, dass er von einer Bank für die Sanierung kein Darlehen bekommt.
Für Wohnungseigentümer sei dieser günstige Kredit allerdings nicht vorgesehen, da diese wegen der geringeren Summen keine Probleme hätten, Kredite zu bekommen. Außerdem wurde in der Ausschusssitzung darauf verwiesen, dass die Stadt für mögliche Härtefälle bei der Sanierung des De-Haën-Platzes einen speziellen Fonds aufgelegt hat.
Wie Papenfuß weiter berichtete, hat die Verwaltung gestern begonnen, die Kostenpläne an die Grundstücks- und Wohnungsbesitzer zu verschicken. Von den 45 betroffen Grundstücken hätten sich bislang die Eigentümer von 36 Grundstücken bereiterklärt, Sanierungsverträge mit der Region abzuschließen. Die Region habe ein großes Interesse, möglichst viele Verträge abzuschließen. „Dann wird es insgesamt günstiger und die Bauarbeiten werden einfacher“, sagte sie.
Die Gesamtkosten für die Sanierung beziffert ein von der Region beauftragtes Ingenieurbüro auf 3,5 Millionen Euro. Bei Eigentümergemeinschaften müssen die einzelnen Wohnungseigentümer zwischen 1000 und 10.000 Euro zahlen. Im Schnitt werden 5000 Euro pro Wohnung fällig. Stadt und Region haben sich verpflichtet, jeweils 500.000 Euro zu den Gesamtkosten der Sanierung beizusteuern.
Mathias Klein
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