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IdeenExpo-Tagebuch: 7.Tag

Live-Schaltung zur NASA auf IdeenExpo


John Callas vom NASA Institut und Professor Renz auf der IdeenExpo über die Mars-Mission von "Spirit" und "Opportunity".
Professor Renz (Leibniz-Universität) mit Mini-Mars-Rover.

Hannover. Professor Renz von der Leibniz-Universität Hannover ist ein wenig aufgeregt. Gleich geht es los mit der NASA-Liveschaltung direkt von der IdeenExpo ins Weltraumzentrum in Kalifornien. Die Skype-Verbindung ist wackelig, aber dann ist John Callas von der NASA klar zu erkennen. Callas winkt in die Runde, die IdeenExpo-Besucher winken zurück. "How is everyone doing?", fragt der Weltraumforscher in Richtung Bühne.

Und wie sieht es auf dem Mars aus? Professor Renz erklärt, dass der Sonnenuntergang auf dem roten Planeten nicht etwa dunkelrot, sondern blau-weißlich sei. Das sieht schön aus. "Die größten Feinde auf dem Mars sind die Dust Devils", so Renz. Wenn sie auf den Rover, ein ferngesteuertes Weltraumvehikel treffen, kann dieses kaputt gehen. Dann wären die seit bereits sieben Jahren gesammelten Informationen über den Mars verloren.

Noch fahren die Mars-Rover "Opportunity" und "Spirit" über den roten Planeten und senden wichtige Informationen an die NASA. "I don't drive the rover directly. I just check what it does", erzählt Callas. 33 Kilometer haben die Mars-Rover bisher zurückgelegt; und die Mission ist noch lange nicht beendet. Dass Professor Renz und der amerikanische Kollege Callas den Mars-Rover insgeheim doch am liebsten selbst fahren würden, dass ist sicher. Und eine schöne Zukuntsmusik.

Alisa Schellenberg

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