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Kulinarisch bietet das Maschseefest in diesem Jahr mehr denn je

Seehilfe für Genießer Kulinarisch bietet das Maschseefest in diesem Jahr mehr denn je

Warum ist es am See so schön? Woher kommt dieser Zauber des Draußenessens, Drau­ßentrinkens, Draußensitzens, der im Moment wieder Zehntausende an die Ufer des Maschsees lockt? Wer es selbst ausprobiert, wird es spüren, auch wenn er es dann immer noch nicht erklären kann.

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Kulinarische Leuchttürme: Am Nordufer ragen die Gastronomiestände besonders weit in die Höhe – Leckereien mit hohem Niveau gibt es aber rund um den See.

Quelle: Nico Herzog

Hannover. Zauberhaft ist auf jeden Fall der enorme Aufwand, den Hannovers Gastronomen treiben, um den Besuchern das zu bieten, was sie sich wünschen: wahlweise elegante, rustikale oder gemütliche Steh- und Sitzgelegenheiten, Speisen, die in Qualität und Vielfalt denen im Restaurant in nichts nachstehen, dazu ein zum jeweiligen Standort passendes Rahmenprogramm aus Musik, Kleinkunst, Amüsement.

Zahlreiche Besucher haben am Wochenende das Maschseefest besucht.

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Und schon vergisst man, dass man in der norddeutschen Tiefebene sitzt, und wähnt sich stattdessen an einem bayerischen See, an der italienischen Küste, in einem lauschigen griechischen Garten oder an einem der „In“-Plätze auf Sylt.

Natürlich geht es ums Geldverdienen, aber für die Wirte ist es auch eine Imagefrage, beim Maschseefest einen guten Auftritt hinzulegen. Und so wird, wer genau hinsieht, feststellen, dass an den meisten Ständen die Chefs persönlich das Geschehen leiten, Ansprechpartner für die Gäste sind, aber auch Gesicht zeigen, um deutlich zu machen: Wir sind dabei, und wir nehmen die Sache hier ernst. Betrachtet man die Investitionen, die hinter den Auftritten stehen, ist die Sache tatsächlich sehr ernst. Das Aresto etwa hat seinen opulenten Stand mit drei Pavillons eigens für das Fest angeschafft, nutzt ihn also nur zweieinhalb Wochen im Jahr. Ähnliche Risiken gehen fast alle ein, die mit hohem Aufwand starten und nur hoffen können, dass der Umsatz am Ende wenigstens halbwegs stimmt.

Am Mittwoch um 18 Uhr hat das 26. Maschseefest mit einer bunten Parade am Nordufer begonnen: Bis zum 14. August werden wie in den Vorjahren wieder mehr als zwei Millionen Besucher erwartet.

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Den Gästen kann es indes nur recht sein, dass sich die Standbetreiber alle Mühe geben. Wer eine ruhige Ecke für ein gepflegtes Abendessen sucht, wird genauso fündig wie die Familie, die schnell mit den Kindern eine Bratwurst essen will, oder die Clique, die sich nicht auf eine Geschmacksrichtung einigen und zu mehreren Ständen ausschwärmen kann. Die Preise sind marktüblich, Aufschläge werden nicht erhoben. Wer sich einmal quer durchs Fest schlemmen will wie wir beim HAZ-Test, muss aber schon ordentlich Kleingeld dabeihaben.

Zahlreiche Besucher haben am Freitag auf dem Maschseefest ins Wochenende gefeiert.

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Unbedingt beachten: Auf Gläser wird grundsätzlich ein Euro Pfand erhoben – Zurückbringen nicht vergessen! Sollte das dennoch passieren, freut sich der Nächste am Tisch. Aber letztlich ist Geld ohnehin nicht das Entscheidende am See, denn den Zauber dort gibt es für alle gratis.

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