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Spielwiese beim Maschseefest steht hoch im Kurs

Spaß am neuen Standort Spielwiese beim Maschseefest steht hoch im Kurs

Die Wiese zwischen Seufzerallee und Karl-Thiele-Weg neben der AWD-Arena ist ein gemütliches Plätzchen im Grünen. Doch im Vorfeld des diesjährigen Maschseefestes hatte es einen handfesten Streit um das ruhige Idyll gegeben, das während der Seeparty nun erstmals zur Spielwiese für Kinder geworden ist.

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Spaß am neuen Standort: Die jungen Gäste des Festes genießen die Spielangebote auf der Kinderwiese nahe der AWD-Arena.

Quelle: Insa Catherine Hagemann

Hannover. Stadt und Politiker hatten den Festorganisatoren um Hans Nolte vorgeworfen, die Angebote für die jüngsten Gäste vom attraktiven Westufer an einen abgelegenen Ort verbannen zu wollen, um Gastronomen den Vortritt zu lassen. Seit Freitag ist das neue Spielareal eröffnet – und von Ärger ist dort nichts mehr zu spüren. Aufgebrachte Eltern jedenfalls sucht man derzeit vergebens. Unüberhörbar ist dafür das laute Kinderlachen, unübersehbar sind die großen Seifenblasenwolken, die aufsteigen.

Die Kooperationspartner, die die Spielwiese betreuen, haben viel zu bieten. Unter der Leitung der Firma Xiè-Xiè Freizeit- und Erlebnispädagogik haben Hannover 96, die Johanniter-Unfall-Hilfe und die IdeenExpo ein üppiges Programm zusammengestellt: Es gibt eine Hüpfburg, Tische voller Gesellschaftsspiele und Jonglierkeulen. Die Kinder können Badewannenenten basteln, sich schminken lassen oder Farbschleudern ausprobieren. „Bei schlechtem Wetter rutschen wir einfach alle unters Zeltdach“, sagte Nicole Genzky von Xiè-Xiè. Der Blick auf den See fehlt ihr am neuen Standort nicht.

Am Mittwoch um 18 Uhr hat das 26. Maschseefest mit einer bunten Parade am Nordufer begonnen: Bis zum 14. August werden wie in den Vorjahren wieder mehr als zwei Millionen Besucher erwartet.

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Die Besucher sahen das am Freitag ähnlich. „Natürlich wäre es nett, direkt am Wasser zu sein. Aber hier sind die Kinder mehr für sich, und es herrscht nicht so viel Trubel“, meinte Bärbel Müller aus Empelde. „Hier gibt es viel Schatten und eine gute Betreuung“, lobte Holger Becker aus Goslar. „Die Wiese ist etwas kleiner und schlechter zu finden, ansonsten bin ich begeistert“, lautete die Bilanz von Nadine Behrens aus Vinnhorst. Die Kinder waren ohnehin begeistert. „Ich habe gebastelt und gemalt, das war toll“, freute sich die achtjährige Amerikanerin Nina Stewart, die in Hannover zu Besuch ist. Mancher Vater sah die Standortdiskussion pragmatisch. „Erst spielen wir auf der Wiese, dann fahren wir auf dem Maschsee mit dem Boot – so haben wir auch den See im Programm“, sagte Heiko Wilms aus Hildesheim.

Jan Sedelies

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