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Das passiert hinter den Kulissen vom Maschseefest

Vorbereitungen Das passiert hinter den Kulissen vom Maschseefest

Bierfässer müssen verstaut, Fleischspieße vorbereitet und Panini belegt werden: Bevor die Stände am Maschsee nachmittags für die Besucher öffnen, ist jeden Tag viel Vorbereitung notwendig. Ein Blick hinter die Kulissen.

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Fegen, wischen, dekorieren: Wo am Nachmittag die Besucher ihr Essen genießen, muss Aresto-Mitarbeiterin Melissa Gonsior vormittags erst einmal sauber machen.

Quelle: Philipp von Ditfurth

Hannover. Um kurz vor 12 Uhr muss rund ums Bährenstarke Leuchtturmeck am Nordufer des Maschseefestes jeder Handgriff sitzen: Schwere Bierfässer werden aus dem Lkw auf die Straße gerollt, auf Sackkarren stapeln sich Getränkekästen, und im Lagerraum wird geräumt. „Bis um 13.30 Uhr müssen alle Bestellungen geliefert und verstaut sein“, sagt Standbetreiber Lutz Bähre, der inmitten der betriebsamen Menge den Überblick behalten muss. Dann kommen bald die ersten Festbesucher. Zum kühlen Bier bekommen sie an Bähres Leuchtturm Fleischspieße, Champignons, Pommes und Bratwürste. Das alles wird jeden Tag frisch geliefert – 19 Tage am Stück.

Wieviele Mitarbeiter sind beim Maschseefest für die Gäste unterwegs? Wieviele Kilometer Kabel sind verlegt? Wievielle Musiker treten auf? Wieviele Gäste werden erwartet? Ein Überblick über Zahlen auf dem Maschseefest.

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Seine Bestellungen gibt Bähre meistens nachts auf. „Dann weiß ich, wie viel am Vortag verkauft wurde – und auch, wie das Wetter wird.“ Bei Sonnenschein wird mehr gekauft. Auf gutes Wetter warteten die Standbetreiber in diesem Jahr häufig vergeblich. Maschseefest-Veranstalter Hans Nolte hofft dennoch, dass letztlich knapp zwei Millionen Menschen das Fest besucht haben werden. Wie viele Liter Bier die Besucher tatsächlich getrunken haben, wie viele Crêpes und Bratwürste über die Tresen gingen und wie viel Kilogramm gebrannte Mandeln verkauft wurden, lässt sich allerdings schwer zählen.

Vorbereitung ist alles

Pervin Aktas zählt ihre Panini ganz genau: Knapp 400 will sie vorbereiten – erst dann kann sie ruhigen Gewissens die Klappe an ihrem Essensstand am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer öffnen und die ersten Kunden bedienen. „Besonders beliebt ist die Kombination aus Tomate, frischem Pesto und Mozzarella“, sagt Aktas. Davon belegt sie deshalb besonders viele. Seit 10 Uhr steht Aktas zusammen mit einem Kollegen in dem engen Stand. Im Akkord befüllen sie die ungetoasteten Fladenbrote und reihen sie dann ordentlich auf. Während ab 14 Uhr verkauft wird, sollen nur im Notfall Panini nachgeschmiert werden müssen. Nach fünf Jahren auf dem Maschseefest kann die Gastronomin allerdings ziemlich genau abschätzen, wie viel sie vorbereiten muss.

Das Maschseefest ist vor allem wegen seiner kulinarischen Vielfalt beliebt: Hier können die Gäste essen und trinken.

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Vor dem Restaurant Aresto wandert Melissa Gonsior mit ihrem Wassereimer und einem Lappen von Tisch zu Tisch. Seit 9 Uhr wird an dem Stand gearbeitet – gefegt, gewischt, dekoriert. Palettenweise werden Bier und Wein angeliefert und in den Kühlschrank eingeräumt. „Am Wochenende sind das allein an Bier schon so zehn bis zwölf Fässer, dazu kommen etwa 160 Kästen“, schätzt Mitarbeiterin Stefanie Schubert. Bis die Gäste mit Blick auf den See schlemmen können, hat das Team einiges zu tun. „Gemüse und Brot kommen jeden Tag frisch hierher“, sagt Schubert. Einige der Speisen würden aber auch im Restaurant zubereitet.

Die Technik muss funktionieren

Während einige Jugendliche die noch freie Bretterfläche am Nordufer zum Skaten nutzen, wird es nach und nach an immer mehr Ständen geschäftig. Das rot-weiße Absperrband verschwindet, Gläser klirren, Musik tönt aus den Lautsprechern. Auch die Technik muss einwandfrei funktionieren, wenn die Gäste kommen. Dafür ist Andreas Hentze extra früh aufgestanden: „Ich bin der Erste und meistens auch der Letzte auf dem Fest“, sagt der Elektriker. Dreimal täglich dreht er seine Runde über das Fest, tauscht Glühbirnen aus und kontrolliert die Kabel.

Gegen 14 Uhr sind am Nordufer die Lastwagen der Lieferanten verschwunden, die Getränkekästen sind verstaut, die ersten Würstchen liegen auf dem Grill. Alles ist bereit.

Das sind die fünf Geheimtipps zum Maschseefest

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