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Das wird beim nächsten Maschseefest alles anders

Neues Konzept Das wird beim nächsten Maschseefest alles anders

Ohne Temple Bar, ohne Skyliner und ohne die große Bühne von Hannover Concerts auf der Löwenbastion, aber auch mit vielen Neuerungen: Das neue Betreiberkonzept für die nächsten drei Maschseefeste steht. Am Mittwoch wurden die Veränderungen vorgestellt. 

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Maschseefest: Nur noch eine Fläche ist frei

Maschseefest, Nachtaufnahme, beleuchtete Ufer, Beleuchtung. Blick vom Seebiergarten auf das Nordufer.

Quelle: Martin Steiner

Hannover. Die Verträge sind gemacht. Und es wurde nicht ganz so viel gelacht, wenn man Hannovers Marketingchef Hans Nolte glauben darf. Denn wenn es um die Standlizenzen für das Maschseefest geht, sind die Verhandlungen dem Vernehmen nach eher zäh und nervig. Aber nun steht - bis auf wenige Ausnahmen - das Konzept für die kommenden drei Feste bis 2019.

Der prominenteste Neuerung zum kommenden Fest - neben dem um eine Woche nach hinten verlegten Termin (2. bis 20. August) - steht dabei schon länger fest: Hannover Concerts hat sich wie berichtet von der Löwenbastion verabschiedet, die Event it AG übernimmt, überdacht den Bereich um die Bastion, bietet mediterrane Speisen und dazu Musik auf einer kleinen Bühne - allerdings keine Partyklassiker à la Lotto King Karl, sondern eher passend zum kulinarischen Angebot.

Das Maschseeefest bekommt neue Stände und gastronomische Angebote. Hier gibt's die Neuheiten zum Durchklicken.

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Auch der Geibeltreff am Ostufer wird ein neues Angebot bekommen, eine Art Lokallokal von Südstädter Gastronomen: Vier Jahreszeiten, Stephanseck und Hagedorn Catering haben sich dort zur Seewirtschaft zusammengetan. Sie werden am Ostufer umrahmt von Gosch-Sylt, Ekkehard Reimanns Clichy, dem bekannten Hamborger Veermaster und einem Burger- und Streetfoodangebot unter dem Motto San Francisco/California.

Skyliner ist nicht dabei

Dem Nordufer des Sees fehlt in diesem Jahr ein markantes Hochgefühl: Die mobile Aussichtsplattform City Skyliner ist „auf Nord­europaroute“ (Nolte), deshalb nicht dabei, könnte aber - da kein Standbetreiber - im nächsten Jahr wieder einscheren.

Dafür geht es auf der Drängelmeile zwischen Sprengel-Museum und Courtyard-Hotel am Boden hoch her. Neben dem Leuchtturm­eck, der Sushi-Bar, der Sylt-Lounge und dem Aresto wird es diesmal ein Tiroler Seehaus mit Backschinken und Tiroler Speck sowie als Neuerung den Yukon Forrest mit Steaks und Flammlachs aus Kanada geben, beides betrieben vom Brauhaus Ernst August. Der Stand Capetown bietet in den kommenden drei Jahren afrikanische Spezialitäten, Miami lehnt sich nicht nur farblich an die Pastellpolizisten Crockett und Tubbs an. Im Maschsee-Pavillon Robinson werden Cocktails serviert.

Am Westufer eröffnet das Ausflugslokal Waldkater eine Art spanische Finca mit einem entsprechenden kulinarischen Angebot. Die Maschseequelle weiter südlich bietet Gegrilltes, Fisch und wie immer eine lauschige Atmosphäre - als Gegenpol zum rumorigen Nordufer.

Temple Bar ist diesmal nicht dabei

Eine Lücke gibt es am Südanleger des Maschsees - die irische Temple Bar ist kurzfristig nicht dabei. „Da haben wir am Montag eine Absage bekommen“, sagte Nolte am Mittwoch bei der Vorstellung des Konzepts, „das hat uns nach sechs Wochen Verhandlungen auch überrascht.“ Die Temple Bar, die schon 2014 pausiert hatte und 2015 mit neuem Betreiber zurückgekommen war, muss diesmal wegen Personalproblemen absagen. „Aber wir haben noch weitere sechs Wochen Zeit, wir werden sehen, was wird dort machen.“

Neu beim Maschseefest sind - sicherheitsbedingt - die Ausschankzeiten für alkoholische Getränke, die Nolte ausdrücklich nicht als Sperrstunde verstanden wissen will: In der Woche wird Bier und Schnaps bis ein Uhr, am Wochenende bis zwei Uhr verkauft. Man müsse den Sicherheitskräften „die Möglichkeit geben, durchzuarbeiten. Die sind auch nur Menschen“, sagt der HVG-Chef.

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