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Die Maschseepiraten auf großer Fahrt

Maschseefest für die Kleinen Die Maschseepiraten auf großer Fahrt

Die Maschseepiraten stechen seit sieben Jahren in See. Die Plätze auf der "Üstralala" sind bei den Kindern heiß begehrt, doch nicht nur bei denen: Mittlerweile gibt immer häufiger Erwachsene, die als Piraten verkleidet auf dem Boot mitfahren.

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Käpt'n Unmada Manfred Kindel gibt auf der "Üstralala" die Kommandos.

Quelle: Thomas

Hannover. Leinen los! Ab geht’s!“, ruft Clown Fidolo der wartenden Menge am Bootsanleger neben dem Maschsee-Pavillon zu. Aber, Moment mal: Warum rührt sich niemand? „Was ist denn mit euch los?“, fragt Fidolo. Doch gerade für die kleinen Fahrgäste ist klar: Nur dem Kapitän gebührt es, die Leute an Bord zu lassen und das Signal zur Abfahrt zu geben. So auch an diesem Nachmittag.

Die Maschseepiraten sind auch in diesem Jahr mit der "üstralala" in See gestochen.

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Bereits zum siebten Mal sind die Maschseepiraten mit ihrem Schiff „Üstralala“ beim Maschseefest dabei. Für viele Besucher sind sie sogar schon eine Institution. „Für manche Leute sind wir tatsächlich so etwas wie Kult“, erzählt Käpt’n Unmada Manfred Kindel. So würden sich neben den Kindern mittlerweile auch häufiger erwachsene Fahrgäste als Piraten verkleidet auf die rund einstündige Fahrt über den Maschsee machen. „Wir sind immer gut besucht, und die Stimmung ist in der Regel sehr ausgelassen“, sagt Kindel.

Der zehnjährige Nico ist dabei schon ein alter Hase. Er sei „schon ganz oft“ dabei gewesen, erzählt er, stilecht im Piraten-Outfit mit Stiefeln und Ohrring unterwegs. Ihm gefällt die schöne Aussicht auf See und Ufer. Ganz besonders freue er sich jedoch auf die Schiffstaufe.

Zum ersten Mal dabei ist hingegen Melina, sieben Jahre alt. Sie verrät, dass sie am Vortag Geburtstag hatte. Die heutige Fahrt ist also ein schönes nachträgliches Geschenk für sie. Sie sei sehr gespannt, sagt Melina. „Angst habe ich aber keine!“

Mit einem lauten „Ahoi!“ von Käpt’n Kindel geht es schließlich los. Als die Crew bereits die ersten Piratenlieder anstimmt, steuert die „Üstralala“ gemächlich dem Rudolf-von-Bennigsen-Ufer entgegen, um dann in Richtung Strandbad abzubiegen. In diesem Jahr wird übrigens die 100. Maschseefest-Fahrt angegangen – leider sind alle ausverkauft.

Von Marius Klingemann

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