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Jugendamt patrouilliert beim Maschseefest

Alkoholkonsum Jugendamt patrouilliert beim Maschseefest

Die Stadt will beim diesjährigen Maschseefest präventiv gegen Alkoholmissbrauch bei jungen Erwachsenen vorgehen. Mitarbeiter des Jugendschutzes sind nach Angaben der Verwaltung an den 19 Tagen rund um den See unterwegs, um junge Festbesucher auf ihren Alkoholkonsum anzusprechen.

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Ziel der Aktion ist es, Alkoholkonsum beim Maschseefest zu verringern.

Quelle: Herzog

Hannover. Unterstützung erhalten sie dabei von Mitarbeitern der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sowie den Präventionsteams der Polizei. Die städtischen Mitarbeiter haben dabei keinerlei Befugnisse, können also weder Platzverweise aussprechen, noch anderweitig Strafen gegen junge Erwachsene verhängen, die während des Maschseefestes über die Stränge schlagen. „Das wäre denn Aufgabe der Polizei“, sagt Stadtsprecher Udo Möller. Es gehe vielmehr um ein Angebot, um die Betroffenen davon zu überzeugen, Alkohol nicht im Übermaß zu konsumieren. Die genaue Anzahl der eingesetzten städtischen Präventionsmitarbeiter steht noch nicht fest.

Die Stadt reagiert damit auf einen Vorfall beim vergangenen Maschseefest. Am Eröffnungstag hatten sich am Westufer zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene zu einer Party zum Ferienbeginn, einer sogenannten „School’s out“-Feier, getroffen und reichlich Alkohol konsumiert. Als die Stimmung kippte und aggressiv wurde, mussten die Sicherheitskräfte des Maschseefestes einschreiten. „Dieser Vorfall hat in der Bilanz zu einer deutlichen Zunahme der Gewalttaten geführt“, sagt Hans Christian Nolte, der Chef der Hannover Marketing und Tourismus GmbH.

Die Stadt ist während des Maschseefestes aber noch mit einer Reihe weiterer Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen präsent. So kümmern sich Mitarbeiter des Verkehrsaußendienstes um mögliche Falschparker, Mitarbeiter aus dem Wirtschaftsbereich kontrollieren die sogenannten „Pingler“, wieder andere kümmern sich um die Einhaltung des Lärmschutzes. „Das Maschseefest ist die wohl am engsten vonseiten der Stadt begleitete Veranstaltung in Hannover“, sagt Stadtsprecher Udo Möller.

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