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Ans Wasser, marsch!

Maschseefest ist eröffnet Ans Wasser, marsch!

Oberbürgermeister Stefan Schostok hat das 30. Maschseefest eröffnet. Geflügelte Piloten, gewitzte Stewardessen und eine Knautschkapelle auf Stelzen tanzten und flanierten am Nordufer des Sees. Kurz vor dem Fest trübten heftige Regenschauer die Aussichten auf die Party am See. Doch pünktlich um 18 Uhr war die Sonne zurück.

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Pünktlich zur Eröffnungsparade am Nordufer des Maschsees, endete der Regen.

Quelle: Thomas/ Körner

Hannover. Es ist eine Party am Wasser. Trotzdem soll es natürlich trocken bleiben beim Maschseefest. Als kurz vor der offiziellen Eröffnung dunkle Wolken aufziehen und ein ordentlicher Regenguss einsetzt, werden nervös die Handys gezückt. Oberbürgermeister Stefan Schostok und Hans Nolte, Chef der Hannover Veranstaltungs GmbH, gleichen den virtuellen Wetterbericht ab und melden übereinstimmend: „Das ist gleich vorbei.“ Sie haben recht: Bevor die kostümierten Tänzer, trommelnden Musiker und Fabelwesen auf Stelzen in einer bunten, lauten Parade am Nordufer entlangziehen, kämpft sich die Sonne durch die Wolken. Schostok kann den Regenschirm wieder zuklappen, das Flatterband durchschneiden und das 30. Fest am Maschsee eröffnen.

Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok hat das 30. Maschseefest bei wechselhaftem Aprilwetter eröffnet. Pünktlich zur offiziellen Eröffnung um 18 Uhr zeigte sich das Wetter gnädig und die Regenschirme konnten zur Seite gelegt werden.

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Leider gehört die Sonne nicht zu den Gästen, die allzu lange ausharren. Immer wieder fängt es an zu nieseln, auch die Besucher müssen die Schirme aufspannen. Doch sie haben keine schlechte Laune. „Es ist schön, dass wir hier sind – wir bleiben so lange, bis es zu kalt und zu nass wird“, gibt Holger Krietsch als Motto des Abends aus. Der Lindener hat sich mit seiner Arbeitskollegin Dagmar Weinhausen einen Platz in der ersten Reihe gesichert: Von den Tischen der Nordufer-Gastronomen aus ist die Maschseeparade zum Greifen nah. Sie ist nur der Anfang: Bis zum 16. August sind rund um den See etwa 300 Auftritte von rund 170 Bands, Musikern, Discjockeys und Kleinkünstlern geplant.

Oberbürgermeister Schostok will zumindest noch „drei- bis viermal“ beim Fest vorbeischauen. Öfter, sagt er, schaffe er es nicht, weil noch eine Japan-Reise auf seinem Besuchsprogramm steht. International aber ist auch das Maschseefest: Die Gastro-Stände machen eine kulinarische Weltreise mit Zwischenstopps unter anderem in der Karibik, Mexiko und Miami möglich – und auch in Japan. Musikalisch geht die Reise zum Beispiel vor der Bühne am Nordufer weiter, wo die Macher des Kulturzentrums Pavillon eine Mischung aus Weltmusik und lokalen Bands zusammengestellt haben. Warum Hannover sich mit dem Titel „Unesco City of Music“ schmücken darf, soll hier zu hören sein.

Eine Musikerin, die in dieses Muster passt, ist die deutsch-türkische Sängerin Ayda, die mit ihrer Band Shanaya die Hannover-Hymne „Rot – Gelb – Grün – Blau“ produziert hat. Hannover ist bunt, das ist die Botschaft. Das Video zum Song, das unter anderem mit 500 Hannoveranern am Kröpcke gedreht wurde, feiert beim ersten Tag des Maschseefestes Weltpremiere. Manche Hannoveraner, die die Produktion unterstützt haben, werden auf die Bühne gebeten – von Probst Martin Tenge bis zu Musiker-Original Dete Kuhlmann und Künstler Della. Die Menschen vor der Bühne klatschen mit. Und sie dürfen rote, gelbe, grüne und blaue Luftballons steigen lassen. 1000 sollten es sein. Aber dann wäre der Himmel trotz Regenwolken wohl doch etwas bunter gewesen.

Möge das Fest beginnen: Hier gibt es die ersten Partybilder vom Eröffnungstag. 

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Programm am Eröffnungstag

Eröffnung am Nordufer um 18 Uhr

Geflügelte Piloten, gewitzte Stewardessen und einer Knautschkapelle auf Stelzen wuseln heute Abend am Nordufer herum, wenn Oberbürgermeister Stefan Schostok das 30. Maschseefest eröffnet.

Maschsee Bühne
19.00 Uhr: Shanaya (Deutsch-Pop mit Ethno-Klängen)
20.30 Uhr: Armando Quatronne & Band (Vintage-Hits, Reggae und Tarantella)

Bolero Island/ SeeTerrassen
18.00 Uhr: Opening Party mit Soulful

Groove Garden
22.00 Uhr: Grand Opening- Party mit DJ Fox aus Berlin

Karibisches Dorf
20.00 Uhr: Karibische und brasilianische Tänze
(Limbo, Samba, Salsa...)

Hamborger Veermaster
18.00 Uhr: Seemanns-Chor Hannover (Shantys und Lieder von der Seefahrt und der Waterkant)
20.00 Uhr: Tanzen am See (Schwofen auf der Tanzfläche)

NDR 1 Kultbühne an der Löwenbastion
18.00 Uhr: Warm Up mit DJ
19.30 Uhr: Lotto King Karl & Die Barmbek Dream Boys (Das Hamburger Original)
22.00 Uhr: NDR 1 Kultdisco Open Air

Karibik an der Maschseequelle
15.00-20.30 Uhr: Kinderparadies Tumultus
19.00 Uhr: Kuersche & Members of Fury in the Slaughterhouse (Rock & Pop)

Temple Bar
19.00 Uhr: The Keltics
(Irish Folk aus Celle)

Puerto Español - Ibiza Lounge
18.00 Uhr: Salsa-Schnupperkurse mit Emile und Walkacts
22.00 Uhr: Party mit dem DJ-Team Marc T., Engin und Aleksey

Neben rund 50 gastronomischen Angeboten lockt ein enormes Konzertprogramm an den See. 170 Auftritte von 110 Bands oder Einzelinterpreten sind geplant. Auf der Maschsee-Bühne am Nordufer bietet das Kulturzentrum Pavillon mit der HVG eine Mischung aus Weltmusik und lokalen Bands, Kleinkunst und Kinderprogramm.

Der See selbst rückt besonders ins Blickfeld beim Fackelschwimmen mit mehr als hundert Tauchern, dem 17. Fun-Bootsrennen Crazy Crossing und dem Entenrennen zugunsten der Leukämiehilfe. Mit kleinen Besuchern stechen die Maschseepiraten dienstags und donnerstags in See (Achtung: Karten dafür gibt es im Vorverkauf).

Für Kinder öffnet die große Spielwiese an der HDI-Arena freitags bis sonnabends sowie mittwochs von 14 bis 19 Uhr (außer am 29. Juli) mit Clowns, Baustein-Baustelle, Bobbycarparcours, Piratenquiz und Schiffsjunge Mathjes auf der Kinderbühne.

jk/bil/ska

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