Spannende Vision oder überflüssige Idee: Hannover diskutiert über die Pläne für einen riesigen Freizeitsee auf der Fläche der Leine-Auen zwischen Herrenhausen, Garbsen und Seelze. Alles zum Thema.
Mit Entrüstung reagiert der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) auf die Idee, das Überschwemmungsgebiet der Leine nordwestlich von Hannover auszubaggern und dort einen Freizeitsee entstehen zu lassen, der gut elfmal so groß wäre wie der Maschsee.
Die Bedenken ernst nehmen, aber trotzdem nicht gleich von vornherein alles kaputtreden: Unternehmer fordern Mut zu Hannovers Seeprojekt Leine-Bogen.
Das Seenprojekt Leine-Bogen stößt jetzt auch beim Naturschutzbund (Nabu) auf Kritik. Waldemar Wachtel, Regionsvorsitzender des Nabu, nannte das ganze Projekt ein Hirngespinst, das ad acta gelegt werden müsse.
Eine Ideenschmiede für Hannover: Früher hat Peter Grobe die angesagtesten Klubs der Stadt entworfen, heute konzipiert er Großanlagen wie das See-Projekt „Leine-Bogen“.
Neue Ideen für eine Stadt am Wasser: Eine Machbarkeitsstudie soll in den nächsten Monaten klären, was davon Wirklichkeit werden kann und was nur ein Traum bleibt. HAZ.de zeigt den Plan des Projekts „Leinebogen“ – als zoombare Fotodatei.
Wo heute noch Kühe grasen, wollen Planer in ein paar Jahren Motorboote fahren sehen. Die Bewohner von Hannovers imaginärer Seenplatte sind skeptisch – und können das alles noch nicht recht glauben.
Noch viele Fragen: Die Veröffentlichung der Pläne für das geplante See-Projekt „Leine-Bogen“ in Hannover hat bei den Initiatoren teilweise heftige Verärgerung ausgelöst.
Die Pläne für einen riesigen Freizeitsee zwischen Herrenhausen, Garbsen und Seelze haben am Wochenende heftige Debatten ausgelöst. Vielfach gab es Skepsis gegenüber den Plänen, vor allem Kommunalpolitiker und Umweltschützer melden große Bedenken an.