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Schützen feiern beim großen Festessen

Höhepunkt des Schützenfestes Schützen feiern beim großen Festessen

Mit Festreden, Klamauk und zünftigem Spanferkel haben die Schützen am Dienstag Bergfest gefeiert. Rund 600 Besucher waren in die Festhalle Marris gekommen. Im Beisein von Oberbürgermeister Stefan Schostok wurden die Stadtkönige ausgezeichnet - und Schützenfest-Organisator Klaus Timaeus bekam ein großes Dankeschön zum Abschied.

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600 waren in die Festalle Marris gekommen.

Quelle: Thomas

Hannover. Bevor es zum Spanferkel kam, zogen die Bruchmeister ein und wurden von Moderator Matthias Brodowy feierlich empfangen. In der 775-jährigen Geschichte Hannovers habe man 288 Jahre kein Schützenfest gefeiert, sagte der Kabarettist. Schützenpräsident Paul-Eric Stolle erwiderte: "Wir haben vorher auch schon gefeiert, aber illegal. Das hat richtig Spaß gemacht", sagte er. Oberbürgermeister Stefan Schostok freute sich, an diesem Abend Halbzeit des Schützenfestes und in das Bergfest hineinfeiern zu können.

In der Festhalle Marris haben sich die Schützen zum Festessen auf dem Schützenfest getroffen.

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Warme Worte bekam Schützenfest-Organisator Klaus Timaeus zum Abschied - der Mann mit einer "maximalen Verweildauer von 15 Sekunden", wie Schostok sagte. 52 Jahre habe er im Rathaus gearbeitet. Timaeus sei schon immer da gewesen, sagte der Oberbürgermeister. "Lieber Klaus, du hast wieder mal ein tolles Fest organisiert", sagte Schostok. Timaeus bedankte sich bei seinen Mitarbeitern für deren Unterstützung.

Beim großes Festessen wurden die neuen Stadtkönige ausgezeichnet: Manfredt Palandt und Alexandra Lücke.

Quelle: Thomas

"Kommen wir zum Höhepunkt des Festessen", sagte Stolle: die Ehrung der Stadtkönige. "Leider beginnen wir direkt mit einer Enttäuschung - der neue Jugendkönig ist Opfer der frühen Sommerferien geworden", sagte der Schützenpräsident. Dominik Bulitta vom Ricklinger Schützenverein war im Urlaub und konnte nicht zum Festessen in die Halle Marris kommen. Beim städtischen Schießen im Mai und Juni hatte er sich durchsetzen können. Die anderen beiden Neumonarchen - Stadtkönig Manfredt Palandt und -königin Alexandra Lücke - nahmen ihre Trophäen persönlich entgegen. "Ich war selbst von meinem Ergebnis überrascht", sagte Lücke, die sich gegen etwa 60 Konkurrentinnen durchsetzen konnte. "Jetzt lass ich einfach alles auf mich zukommen", sagte die 37-Jährige aus Herrenhausen. Wie sie ist auch Palandt zum ersten Mal Stadtkönig. "Das ist ein tolles Gefühl, gerade jetzt im Jubiläumsjahr der Stadt", sagte der 74-Jährige, der im Polizeisportverein schießt.

no/jst

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