Hannover. Die im Januar gestartete Unterschriftensammlung, mit der die rund 540 Wohnungsbesitzer einer Änderung der Eigentumsverhältnisse zustimmen sollen, geht voran. Nach HAZ-Informationen soll ein Großteil der Signaturen inzwischen vorliegen – am Ende müssen aber alle Eigner unterzeichnet haben.
Ziel ist es, die Bereiche Wohnen und Gewerbe in dem Komplex rechtlich voneinander zu trennen, um die brachliegenden Geschäftsflächen wieder für Investoren interessant zu machen. Von der Hauptgläubigerin, der Landesbank Berlin (LBB), waren noch keine Details zu erfahren. Im August will die LBB über den weiteren Gang der Dinge informieren.
Bei der Sammlung der Unterschriften gibt es offenbar in Einzelfällen Probleme – etwa, wenn ein Wohnungsbesitzer auf einer längeren Reise oder unbekannt verzogen ist. Auch Erbschaftsangelegenheiten oder unklare Besitzverhältnisse verzögern die Abläufe. Grundsätzlich sei die Bereitschaft zur Unterschrift groß, heißt es seitens der Anwohner. Sollten einzelne sich ohne plausiblen Grund gegen das Prozedere sträuben, ist es dem Vernehmen nach möglich, diese zu verklagen.
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