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Richtfest im Barockgarten
Foto:Wilhelm Krull, Stephan Weil und David McAllister beim Richtfest in Herrenhausen.

Jahrzehntelang hat man den Hannoveranern erzählt, die zerbombte Herrenhäuser Sommerresidenz sei gar kein richtiges Schloss, deshalb lohne der Wiederaufbau kaum. Noch 2010 hatte Oberbürgermeister Stephan Weil trotz aller Freude auf den Schlossbau vor überzogenen Vorstellungen gewarnt: Recht klein sei das Bauwerk, man dürfe bloß nicht zu viel erwarten.

Acht Euro soll das Ticket für den Großen Garten und das Museum kosten.

Die Stadtverwaltung hält am Kombiticket für die Herrenhäuser Gärten und das künftige Schlossmuseum fest: Den Ratsgremien schlägt die Verwaltung nun vor, die im Januar verabschiedeten Änderungsanträge des Bezirksrats Herrenhausen-Stöcken abzulehnen.

Baustelle des Schlosses in Herrenhausen.

Der Dauerfrost hat den Zeitplan für das Schloss Herrenhausen verzögert. Doch der Bau wächst sichtbar – am Donnerstag wird Richtfest gefeiert.

Landesaustellungen zur Personalunion
Georg II. (1727 bis 1760) folgte seinem Vater Georg I. (1714 bis 1727), der als erster Welfe in London regierte.

Hannover rüstet sich zu großen Königs-Schau: Eine 5,5 Millionen Euro teure Landesausstellung in fünf Museen soll 2014 an das 300-jährige Jubiläum der Personalunion zwischen London und Hannover erinnern. Und an höchster Stelle wirbt man für eine prominente, sprich royale Schirmherrschaft.

Eintrittspreise auf Prüfstand
Foto: Besucher der Herrenhäuser Gärten können noch bis Ende Februar kostenlos durch den Barockgarten spazieren.

Das letzte Wort über die künftigen Eintrittspreise für die Herrenhäuser Gärten und das Schlossmuseum ist noch nicht gesprochen. Zwar hat die Stadt kürzlich ein neues Tarifsystem vorgelegt, doch mehren sich die Stimmen im Rat, die auf Änderungen drängen – selbst innerhalb der Mehrheitsfraktionen.

Ein Preis für drei Attraktionen: Die Stadtverwaltung will Schlossmuseum, Großen Garten und Berggarten als Einheit vermarkten.

Die Stadt will künftig ein gemeinsames Ticket für das neue Schlossmuseum und die zwei Gärten in Herrenhausen verkaufen. Der Bezirksrat hat den Vorschlag abgelehnt - Besucher sollten nur für das zahlen, was sie auch sehen wollen.

Foto: So sieht die Baustelle von oben aus.

Das Schloss in Herrenhausen soll einen gelben Anstrich bekommen. Das hat eine Expertenkommission entschieden, die anhand von Fassadenmodellen verschiedene Farbvarianten in Augenschein genommen hatte.

Das Kassenhäuschen am Eingang zum Großen Garten bleibt zunächst geschlossen.

Noch bis Ende Februar haben Besucher des Großen Gartens in Herrenhausen freien Eintritt – aber sie können auch nur einen Teil der barocken Anlage bewundern.

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