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"Path of Exile": Profillose Kopie

Endboss "Path of Exile": Profillose Kopie

"Path of Exile" erinnert stark an den beliebten Klassiker "Diablo". Mit "The Fall of Oriath" haben die Entwickler nun eine gigantische Erweiterung veröffentlicht. Ob der Indie-Titel mit dem Blizzard-Riesen mithalten kann, weiß ZiSH-Autor Joss Doebler.

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Monster ohne Ende: Dagegen hilft auch das Laserschwert.

Quelle: Grinding Gear Games

Manchmal findet man etwas so toll, dass man sich ärgert, es sich nicht selbst ausgedacht zu haben. Für die Entwickler des Indie-Studios Grinding Gear Games (GGG) war es offenbar eine legendäre Spielreihe: die „Diablo“-Titel von Blizzard Entertainment, die seit Jahrzehnten Millionen von Spielern an sich binden. GGG entwickelt seit einigen Jahren das Spiel „Path of Exile“ (ab 18 Jahren, für PC und Xbox One), das in Design, Spielweise und Stimmung stark an den Klassiker erinnert.

Mit „The Fall of Oriath“ hat das neuseeländische Team nun eine gigantische Erweiterung für sein Spiel veröffentlicht, die die Story von vier auf zehn Akte verlängert. Als Verbrecher wird der Spieler in das Land Wraeclast verbannt. Dort schlägt er sich mit Tieren, Monstern und Untoten herum. Die neue Erweiterung führt all das fort.

Spielerisch folgt „Path of Exile“ dem Hack-and-Slay-Gedanken: Mit einer Handvoll Fähigkeiten gilt es etwa in Kirchenruinen auf Massen von Skelettkriegern einzukloppen – stets in der Hoffnung, dass sie beim Tod einen brauchbaren Rüstungsgegenstand fallen lassen.

Wird „Path of Exile“ vielerorts als „Diablo“-Konkurrent gehandelt, könnte man es genauso gut eine Kopie nennen. Auch die Entwickler laufen vor dem Offensichtlichen nicht davon – und vergleichen ihr Spiel regelmäßig selbst mit dem Blizzard-Riesen. Aber wo „Diablo“ den Spieler durch seine epische Story und das ausgeklügelte Kampfsystem bindet, kommt „Path of Exile“ nicht ganz hinterher – und lässt ihn oftmals im Unklaren. Da hilft es auch nicht, dass der Indie-Titel kostenlos ist.    

Joss Doebler

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