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"The End is Nigh": Retro für Masochisten

Endboss "The End is Nigh": Retro für Masochisten

Der Retro-Platformer "The End is Nigh" erinnert an die frustrierenden Ursprünge des Gamings, als man verpixelte Charaktere immer und immer wieder durch das gleiche Level steuern musste, bis man endlich das Ende erreicht. Ein Spiel für nostalgische Masochisten mit unendlicher Geduld.

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Quelle: Edmund McMillen

Gamer machen sich zu gerne über das Steam-Phänomen lustig: Bei Angebotsaktionen des Online-Shops deckt man sich mit vielen günstigen Spielen ein – ohne sie je zu zocken. Die Prämisse von „The End is Nigh“ wäre da schon traumhaft: Ash, der Protagonist des Indie-Titels, ist der einzige Überlebende einer nicht näher erklärten Apokalypse. Nun sitzt er alleine in seinem Zimmer und zockt seine Lieblingsspiele. Doch dann geht seine Konsole kaputt. Ash sieht sich also gezwungen, in die Welt zu ziehen und sich einen neuen Freund zu suchen.

„The End is Nigh“ (für PC und Nintendo Switch, keine Altersbeschränkung) frustriert. Es ist ein unsagbar schwieriger Jump-’n’-Run-Titel, der an die Ursprünge der Videospiele erinnert. Man steuert einen kleinen Charakter durch eine zweidimensionale Pixel-Landschaft. Wer herunterfällt oder Monster berührt, muss das Level neu starten – mitunter braucht es 30 oder 40 Versuche, bis man es endlich meistert. Es ist ein Spiel für masochistische Retro-Fans. Ich für meinen Teil schaue lieber anderen dabei zu, wie sie es spielen und daran verzweifeln – zocke dann aber selbst etwas anderes aus meiner Steam-Bibliothek. Gibt ja genug Auswahl.

Von Joss Doebler

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