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ZiSH Danke, ZiSH – hallo, MADS!
Hannover ZiSH Danke, ZiSH – hallo, MADS!
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17:50 30.11.2018
Was leisten Medien? Und was interessiert Jugendliche? Das neue MADS-Team diskutiert über die nächsten Beiträge. Quelle: Clemens Heidrich
Hannover

Egal, ob sie heute im Bundestag sitzen, als Lehrer arbeiten, professionelle Journalisten geworden sind oder ganz etwas anderes machen: Als sie damals ihre ersten Texte für die HAZ-Jugendredaktion ZiSH geschrieben haben, waren sie ganz schön aufgeregt. Denn Herzblut und ein bisschen Herzklopfen gehören zum Schreiben dazu, schließlich macht man das ja nicht für sich, sondern für viele Tausend Leser. Genau wie 1999, als ZiSH unter dem damaligen HAZ-Chefredakteur Wolfgang Mauersberg startete, überlegen Schüler und Studenten in der Redaktion auch heute gemeinsam, wie aus einer Idee ein Thema werden könnte. Es wird recherchiert, über Formulierungen diskutiert, vielleicht noch etwas nachgebessert und dann ist es soweit: Der eigene Text erscheint. Die Autoren lernen dabei viel über das Schreiben – und über die Welt, die sie beschreiben. Und die Leser mit ihnen.

Dutzende Autoren haben seit 1999 für ZiSH geschrieben - hier erzählen einige von ihnen, was sie dabei mitgenommen haben.

Nicht nur Whatsapp, Snapchat oder Instagram haben unsere Autoren früher für sich entdeckt, als die allermeisten Erwachsenen, auch Bands wie FeineSahneFischfilet, Lea oder Frank Turner, die inzwischen große Hallen füllen, haben sie früh auf ihrem Weg begleitet und interviewt. Der erste Liebeskummer, die erste WG, Nachhaltigkeit, Sex, Mode, Studium oder Ausbildung: Es sind viele erste Male, über die unsere Autoren berichten. Mal ernst, mal unterhaltsam, immer aber dicht dran.

Auch außerhalb der Zeitung gab es viele Aktionen. An den ZiSH-Schreibwettbewerben nahmen viele Tausend Schüler teil, ZiSH organisierte Diskussionen über Street-Art-Kultur, wo Künstler mit der Polizei debattierten, und veranstaltete auch das erste Entenrennen auf der Leine. Es gab Partys für Studenten in der Hauptmensa, Krökel-Turniere und einen Sofa-Tag zum Semesterstart – mit Livemusik direkt am Hauptgebäude der Leibniz-Universität.

Das ist das MADS-Projekt

Was sind Fake News – und wo findet man glaubwürdige Informationen? „Medien an der Schule“ (MADS), das neue medienpädagogische Projekt der HAZ, hilft, den Durchblick zu behalten. 2500 Schüler an mehr als 120 Schulen in Hannover und dem Umland sind schon jetzt beim Start dabei – und bekommen ein Lernpaket, das Spaß macht.

Gemeinsam mit engagierten Sponsoren stellt die HAZ den beteiligten Klassen und Kursen kostenlos die Zeitung zur Verfügung, inklusive aller digitalen Kanäle. Auch Videos und Social Media kommen bei MADS zum Einsatz.

Die Lehrer bekommen neben Grundlagenwissen zur Medienwelt aktuelle Arbeitsbögen und Newsletter mit Infos über Themen, die die Schüler umtreiben. MADS-Klassen lernen nicht nur das Handwerkszeug für eine saubere Recherche kennen, sie können auf MADS.de auch eigene Texte beisteuern. Koordiniert wird das Projekt von Nicole Wehr, die nach Stationen bei GEO¬lino, stern.de und brigitte.de zuletzt bei der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg gearbeitet hat.

Im Frühjahr 2019 startet die Bewerbungsphase für das nächste MADS-Projekt in Hannover.

Informationen gibt es montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter Telefon (08 00) 5 05 24 78 (gebührenfrei).

Unter dem Namen MADS weiten wir dieses Erfolgsmodell nun aus: Schüler lernen im gleichnamigen Schulprojekt künftig die Medienwelt kennen, trainieren, kritisch zu recherchieren und können auch selbst kreativ werden. Auf MADS.de und der MADS-Zeitungsseite, die künftig immer freitags in der HAZ erscheint, berichten junge Autoren weiter über Themen, die ihnen am Herzen liegen. Weil das Smartphone inzwischen die erste Nachrichtenquelle ist, gibt es mit MADS.de ein neues Onlineportal für Beiträge, die junge Leser interessieren. Geschrieben mit Herzblut – und ein bisschen Herzklopfen.

Du warst auch bei ZiSH und möchtest deine Erinnerungen teilen? Dann melde dich einfach unter zish@haz.de.

Mobil und nah bei dir: Das ist MADS.de:

Warum Weihnachtskitsch nervt und wie es ist, möglichst konsequent auf Verpackungsmüll zu verzichten, berichten junge Autoren auf unserem neuen Onlineportal MADS.de. Dort findest du spannende Interviews, überraschende Reportagen, engagierte Kommentare, aber auch Musiktipps und Serienempfehlungen. Die Seite ist für das Smartphone optimiert – und ist auch unterwegs nah bei dir: Wenn du in Göttingen, Leipzig, Lübeck, Wolfsburg oder einer anderen Stadt aus dem MADS-Gebiet bist, kannst du dir Beiträge anzeigen lassen, die vor Ort Gesprächsthema sind. Wir stellen neue Bands vor, Bars und Clubs, aber auch das Leben an den Unis.

Wenn du ein Thema hast, über das MADS.de berichten soll, schick uns eine Mail mit allen wichtigen Infos an info@mads.de. Du hast selbst Lust, in der MADS-Redaktion mitzumachen und deine Ideen bei den Treffen in Hannover zu präsentieren? Dann stell dich uns per Mail vor. Wir freuen uns auf dich!

Von Karsten Röhrbein

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