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ZiSH Diese Tipps helfen dir in der ersten eigenen Wohnung
Hannover ZiSH Diese Tipps helfen dir in der ersten eigenen Wohnung
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15:10 29.08.2018
Mit Sack und Pack in das erste eigene Zuhause: Wer umzieht, muss an einiges denken. Quelle: Fotos: iStock, unsplash

A wie Adresse: Damit Post und Pakete nicht länger bei den Eltern abgeholt werden müssen, sollte man sich rechtzeitig beim zuständigen Bürgeramt ummelden und auch Onlinediensten die neue Adresse mitteilen.

B wie Buchhaltung: Ob alleine oder in der WG – sobald man von zu Hause auszieht, müssen die Einkäufe selbst finanziert werden. Damit man am Ende des Monats beim Blick auf den Kontostand nicht entsetzt aufschreit, sollte man seine Ausgaben regelmäßig aufschreiben und kontrollieren. Mit der App Tricount lässt sich zum Beispiel einfach ausrechnen, wie viel Geld jeder WG-Mitbewohner für Einkäufe ausgegeben hat.

C wie Checkliste: Was braucht man beim ersten Auszug wirklich an Heim- und Küchenutensilien? Auf Internetseiten wie immowelt.de und studieren.at kann man vorgefertigte Listen herunterladen, die einen Überblick über die wichtigsten Anschaffungen geben. Denn merken, dass der Kauf einer Klobürste wichtiger als der eines Pümpels ist, sollte man nicht erst im Ernstfall.

D wie „Das bisschen Haushalt ... “: Die Studi-Butze muss nicht zwangsläufig so steril und sauber wie die Intensivstation eines Krankenhauses sein. Ein paar Sachen sollte man sich trotzdem zeigen lassen. Etwa den Unterschied zwischen Besen und Wischmob, warum T-Shirts nur ungern bei 60 Grad gewaschen werden oder, dass Wollmäuse nicht unter Artenschutz stehen.

E wie Einweihungsparty schmeißen: Wenn der anstrengende Umzug gewuppt ist, sollte das auch gefeiert werden. Umzugshelfer, Freunde und Nachbarn freuen sich sicherlich, gemeinsam auf die neue Bleibe anzustoßen.

F wie Freunde finden: Zum Uni-Start sollte man seine Scheu vor Unbekannten ablegen und mutig auf seine neuen Kommilitonen zugehen. Denn später noch Anschluss zu finden ist möglich, aber ungleich schwieriger. Und wer möchte schon den neuen Lebensabschnitt als Eigenbrötler beginnen ...

In Hannover gibt’s so einiges, was jeder Student einmal gemacht haben sollte. In der Knallvorlesung sitzen 
oder auf der MHH-Party aus Spritzen trinken zum Beispiel. Wir haben 52 Studenten-Pflichten gesammelt – in einer Bucketlist zum Abhaken.

G wie Goodbye heißt auf Wiedersehen: Dass Eltern auch nach dem Umzug gerne noch mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist klar. Doch wer seine Mutter bei jedem Wochenendbesuch mit einem Berg an Schmutzwäsche begrüßt, sorgt bei ihr nicht gerade für Wiedersehensfreude. Ein Auszug bedeutet eben auch, den Haushalt selbst zu schmeißen.

H wie Hamstern: Lange haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis oder Tomatenmark sollte man rasch auf Vorrat kaufen. Wenn man krank ist oder die Prüfungsphase ansteht, spart man sich so lästige Einkäufe.

I wie Internet: Gibt es einen Zugang, den man mitnutzen kann, oder muss man selbst einen Vertrag abschließen? Diese Frage sollte man rechtzeitig klären. Sonst beginnt das Semester und man muss für Recherchearbeiten und die tägliche Dosis Netflix plötzlich in die Bib oder auf die kostbaren mobilen Daten zurückgreifen.

J wie Jahreskarte: In vielen Uni-Städten gibt es Rabatte für Studenten, zum Beispiel für Theaterkarten, Clubs oder Restaurants. In Hannover gibt es etwa die Vorteilskarte Hausmarke.

K wie Kochkünste erweitern: Die Nudeln auf den Punkt, das Gemüse perfekt gewürzt und die Soße ist ein Gedicht – wie macht Mama das bloß? Die kocht doch auch nur mit Wasser. Um die eigenen Skills am Herd zu verbessern, lohnt sich die Anschaffung von Kochbüchern. Die gibt es speziell für Studis: In „Das ultimative Studentenkochbuch“ oder „Studentenfutter“ gibt es Nachhilfe in Küchenbasics sowie etliche (einfache) Rezepte.

L wie Leihen: Umzugskartons und Utensilien zum Streichen kosten Geld, und nach dem Umzug werden sie erst mal nicht benötigt. Da lohnt es sich, diese Dinge zu leihen.

M wie Mikrowelle: Wem zu den ganz großen Experimenten am Herd noch der Mut fehlt (siehe K), fährt mit der kulinarischen Allzweckwaffe, der Mikrowelle, richtig. Motto: Hauptsache warm.

N wie Nachbarn kennenlernen: Egal, ob im Studentenwohnheim oder in einer normalen Mietwohnung: Es ist immer gut, seine Nachbarn zu kennen. Wer hier ein gutes Händchen hat, der wird zum Beispiel bei den Punkten I und L weniger Probleme haben.

O wie Orientierung: Der nächste Supermarkt, die nahe Haltestelle – zu wissen, wo wichtige Orte sind, ist wichtig. Wer aber ein bisschen über den Tellerrand schaut und sich in seiner neuen Heimat auskennt, wird so auch für Freunde und Kommilitonen unersätzlich: Was ist in welchem Stadtteil los? Wo gibt es gute Secondhandläden (siehe S)? In welcher Bar gibt es Studi-Rabatte? Das lohnt sich herauszufinden.

P wie Putzplan: Schmutziges Geschirr in der Spüle oder Schmutzwäsche in der Wohnung verteilt – in der eigenen Wohnung kann man zwar tun und lassen, was man wil, wer im absoluten Chaos lebt, wird jedoch schnell unzufrieden. Um das zu verhindern, lohnt es sich, einen Putzplan für sich selbst oder die WG anzulegen.

Q wie Quadratmeter: Ein kleines WG-Zimmer mit 12 Quadratmetern bietet nicht immer genügend Platz, um den alten Hausstand komplett mitzunehmen. Vor dem Umzug sollte man also einen Blick auf den Grundriss werfen und abwägen, was wirklich alles mitgenommen werden muss und kann.

R wie Radfahren: Mit dem Rad ist man flexibler unterwegs als mit Bus oder Bahn. Falls das Budget zu knapp für ein neues Exemplar ist: Gebrauchte Fahrräder sind oft gut in Schuss und günstig zu haben.

S wie Secondhand: Neue Möbel sind meist ziemlich teuer. Da lohnt sich ein Blick in Onlineverkaufsportale wie Ebay Kleinanzeigen, entsprechende Gruppen auf Facebook oder der Gang zum Gebrauchtladen. Zum Beispiel Wohntraum an der Lutherstraße (Südstadt) oder Mooimoin an der Rambergstraße (Oststadt). Dort gibt es Möbel zum Schnäppchenpreis.

T wie tränenreicher Abschied: Etwa zwei Jahrzehnte hat man nun mit seinen Eltern unter einem Dach gewohnt. Trotz der einen oder anderen Streitigkeiten fällt der Schritt in die eigenen vier Wände nicht jedem leicht. Für die eine oder andere Träne an der Türschwelle muss sich also niemand schämen.

U wie Umzugshelfer suchen: Kisten und Möbel verlangen neben geeigneten Transportmöglichkeiten auch genügend Helfer, die beim Tragen unterstützen. Nicht vergessen: die Unterstützer beim Unzug mit einer Stärkung belohnen.

V wie Versicherung: Eine Macke im Laminat oder eine kaputte Fliese? Beim Einzug in eine eigene Wohnung sollte sich rechtzeitig über eine Haftpflichtversicherung informiert werden, damit potenzielle Schadensersatzansprüche des Vermieters gedeckt sind.

W wie WG oder eigene Wohnung: Wer bei dem Gedanken an ein gemeinsames Bad schon eine Gänsehaut bekommt, sollte nach WG-Alternativen Ausschau halten. Anzeigen findet man beispielsweise auf Seiten wie WG-gesucht.de.

X wie Xenophilie: Klingt nach schwerer Krankheit, bedeutet aber eine nützliche Eigenschaft: Fremden gegenüber offen zu sein. Und das sollte man in seiner neuen Umgebgung können.

Y wie Youtube-Tutorials: In den meisten Studi-Wohnungen ist wenig Platz. Damit trotzdem alles reinpasst und auch schick aussieht, gibt’s bei Youtube Videos mit praktischen Dekotipps. So etwa auf den Kanälen Jaminas Room oder Laura Morgenstern.

Z wie Zwischenmiete: Zu spät dran und immer noch keine Bleibe? Bei WG-gesucht, Immobilienscout und Co. findest du kurzfristig WGs oder Wohnungen zur Zwischenmiete.

Von Anna Beckmann, Isa Begemann, Greta Friedrich, Nina Hoffmann, Jacqueline Hadasch

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